' Verband, Partei und Struktur – GRÜNE JUGEND Hamburg

Verband, Partei und Struktur

Die GRÜNE JUGEND Hamburg spricht sich für ein Urwahlverfahren zur Findung der Spitzenkandidat_innen der Partei zu Bürgerschaftswahl 2015 aus. Ein Urwahlverfahren bietet die Chance einem Spitzenteam eine breite Legitimierung auszusprechen und zeitgleich das Verfahren zur Findung wesentlich transparenter und mehr an Inhalten orientiert zu gestalten. Bei einer Urwahl sind im Gegensatz zu einer Wahlversammlung wesentlich mehr Mitglieder stimmberechtigt, weil sowohl Menschen unter 16 Jahren als auch Menschen ohne deutschen Pass wählen dürfen. Alle (Partei-) Mitglieder der GJHH könnten also über die Spitzenkandidat_innen mitentscheiden und diese spielen gerade für die GJHH während des Wahlkampfes aber auch während der Legislatur eine besondere Rolle, da diese häufig unsere Ansprechpersonen auf Landesebene sind. Weiterhin können an einer Urwahl auch Menschen teilnehmen, die keine Zeit haben an Wahlversammlungen teilzunehmen, z.B. aufgrund von familiären Verpflichtungen am Wochenende. Ein weiterer begrüßenswerter Punkt ist, dass dieses Verfahren mehr Muße in die Kandidat_innenfindung bringen würde, so müssen sich die Kandidat_innen nicht nur im parteiinternen Geklüngel und mit einer guten Rede bei der Wahlversammlung behaupten, sondern müssen bei den Urwahlforen mit guten Inhalten und Argumenten punkten. Im Anschluss können die Mitglieder sich in Ruhe eine Meinung bilden und brauchen sich nicht so sehr vom ersten Eindruck oder von der Stimmung im Saal leiten lassen. [...] 

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Der 25. Mai 2014 ist ein wichtiges Datum im politischen Hamburg. An diesem Tag finden parallel die Europa- und Bezirksversammlungswahlen statt. Bei den Europawahlen geht es darum, ein starkes pro-europäisches Signal zu setzen. Wir wollen mehr Europa, nicht weniger! Daher müssen wir uns gegen erstarkende rechtspopulistische und antieuropäische Parteien einsetzen und für ein Europa streiten, dass Solidarität groß schreibt, Grenzen öffnet, Vielfalt schafft und die Umwelt schützt. In den sieben Bezirken Hamburgs geht es darum, diese Themen konkret umzusetzen. Hier brauchen wir beispielsweise Angebote für Kinder und Jugendliche, eine Kultur des Willkommens für Asylbewerber_innen, den Erhalt von Grünanlagen und mehr Fahrradstraßen. Für diese Ziele braucht es eine starke grüne Stimme in beiden Parlamenten. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) beschließt, einen Selbstverständnisprozess anzustoßen. Im Selbstverständnis halten wir unsere politischen und gesellschaftlichen Grundsätze, Visionen sowie die Leitlinien unserer Arbeit fest. Hierbei orientieren wir uns an unserer bereits bestehenden Beschlusslage, die zum Teil überarbeitet und ergänzt werden kann. Das Selbstverständnis wird durch das Schaffen eines Gesamtbilds unser inhaltliches Profil stärken und unsere Außenwirkung verbessern. Der Prozess wird von einer Projektgruppe (PG) umgesetzt, welche sich auf dem kommenden VT Aktiv gründet und selbst koordiniert. Hierzu wählt die PG zwei Koordinierende. Die Koordination muss quotiert besetzt sein. Die Projektgruppe hat darauf zu achten, den gesamten Prozess möglichst basisdemokratisch zu gestalten. Zu den Treffen der PG wird mitgliederöffentlich eingeladen, sie sind zu protokollieren und die Protokolle der Projektguppentreffen sind über den Aktivenverteiler zu schicken. Zudem sollte die PG die Basis regelmäßig über ihre Arbeit informieren und die weiteren Pläne kommunizieren. Dies kann über die regelmäßige Berichterstattung auf dem monatlichen VT Aktiv geschehen. [...] 

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