' Finanzen & Wirtschaft – GRÜNE JUGEND Hamburg

Finanzen & Wirtschaft

  1. WE ARE HERE! AND WE ARE QUEER! – FÜR EIN RADIKAL QUEERFEMINISTISCHES POLITIKVERSTÄDNNIS
  2. SMASH THE PATRIARCHY: POLITISCHE PARTIZIPATION VON FRAUEN, INTER*- UND TRANS*-PERSONEN
  3. FÜR EIN QUE(E)RDENKEN IN BILDUNG
  4. FIT*-RECHTE IM ARBEITSLEBEN
  5. FAMILIENPOLITIK FÜR ALLE
  6. QUEERFEMINISTISCHE NETZPOLITIK
  7. ARBEITSAUFTRAG FÜR DIE GRÜNE JUGEND HAMBURG
  1. WE ARE HERE! AND WE ARE QUEER! – FÜR EIN RADIKAL QUEERFEMINISTISCHES POLITIKVERSTÄDNNIS

Die Zukunft betrifft uns alle. Und genau darum muss Politik auch alle miteinschließen, allen die Möglichkeit geben, ihre Meinung in den politischen Diskurs einzubringen, um das Potential unserer vielfältigen Gesellschaft auszuschöpfen. Aber diese Vielfalt, lässt sich in der aktuellen politischen Landschaft nach wie vor nicht umfassend finden. Noch viel zu selten finden die Stimmen von Frauen und LGBTQIA* (Abkürzung: Lesbian, Gay, Bisexual, Trans*, Queer, Intersex, Asexual) Gehör.

Auch in einem Bundesland wie Hamburg sitzen in der Bürgerschaft nur 37% Frauen und keine einzige offen lebende Inter*- oder Trans*-Person. [...] 

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Warum brauchen wir eine andere Wirtschaft?
Die Ausbeutung von Menschen in Entwicklungsländern, die prekäre Beschäftigung von Arbeiter*innen, die Diskriminierung von Minderheiten und Frauen, den Raubbau an der Natur, die Klimakatastrophe und die Vermüllung unserer Meere, die Ursachen dieser Probleme liegen zu großen Teilen in der Struktur unseres Wirtschaftssystems. In ihm setzen sich oft die Interessen einiger weniger, gegen die der gesellschaftlichen Mehrheit durch. Oftmals wird dies sogar von staatlicher Seite subventioniert allein 2012 wurden in Deutschland mehr als 57 Milliarden umweltschädliche Subventionen bereitgestellt. [...] 

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Der Begriff der „Schuldenbremse“, oft verwendet in Kombination mit „Generationengerechtigkeit“, suggeriert, dass die Begrenzung von staatlicher Verschuldung dem Allgemeinwohl diene. Tatsächlich bewirkt die Schuldenbremse vielmehr, dass allgemeinwohlorientierte Forderungen aus der Bevölkerung mit dem Verweis auf den vermeintlichen „Sachzwang“ der verbotenen Neuverschuldung erstickt werden. Weiterhin suggeriert die Schuldenbremse, die allein monetäre Vermögensänderungen erfasst, dass es haushaltspolitisch sinnvoll sei, öffentliche Bauten, öffentliche Infrastruktur etc. verrotten, privatisieren oder erst gar nicht bauen zu lassen. Der Bau von Sozialwohnungen oder die Sanierung von maroden Unigebäuden zum Beispiel führt eigentlich nur dazu, dass staatliches Geldvermögen in staatliches Immobilienvermögen umgewandelt wird – die Schuldenbremse erfasst allerdings nur die Schulden. Umgekehrt führt die Privatisierung der Deutschen Bahn nur zu einer Transformation von Unternehmens- in Geldvermögen – laut Schuldenbremse wäre das aber ein Gewinn. Auf diese Weise redet die Schuldenbremse neoliberaler Privatisierungspolitik das Wort. [...] 

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Was ist eigentlich „Kapitalismus“? Wie funktioniert er? Wie kommt es, dass trotz riesiger politischer und gesellschaftlicher Umbrüche in den letzten 200 Jahren das dominierende Wirtschaftssystem das gleiche geblieben ist? Wie verändert sich der Kapitalismus? Wie wird seine „Herrschaft“ legitimiert?

Diesen und vielen weiteren kritischen Fragen zu unserem Wirtschafts(- und Gesellschafts)system wollen wir am Wochenende vom 20.-22. April mit CampusGrün Hamburg und Euch gemeinsam nachgehen. Außer für die Auftaktveranstaltung in der Uni am Freitag müsst ihr Euch über unser Formular (s. unten) anmelden.

 

 

Das Programm:

Freitag, 20. April 2018

Auftaktveranstaltung in der Universität Hamburg
Ort: Von-Melle-Park 5, Hörsaal WiWi A
ACHTUNG neue Uhrzeit: 17:45 – 19:45
Wirtschaftskrise, Eurokrise, Klimakrise – Was läuft da schief?

Eine Einführung in die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie
Vortrag und Diskussion mit Anne-Kathrin Krug
Der Vortrag führt grundlegend in das Marx’sche Hauptwerk Das Kapital ein und gibt einen Überblick über die Grundbegriffe (u.a. Gebrauchswert, Wert, Tauschwert, Geld, Ausbeutung, Kapital, Arbeitskraft, absoluter und relativer Mehrwert) und den Zusammenhang der drei Bände. Vor dem Hintergrund dieser Einführung sollen krisentheoretische Bemerkungen von Marx, die u.a. über die Bände verstreut sind, vorgestellt und etwas s

ystematisiert werden. Am Ende soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit Marx eine brauchbare Handreichung zur Beurteilung der letzten Finanz- und Eurokrise und der permanenten Umweltkrise geben kann. [...] 

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