' Aktuelles – Seite 2 – GRÜNE JUGEND Hamburg

Aktuelles

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg: Am 24. März 2018 warb Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, im Zuge des Redebeitrages zur „aktuellen politische Lage“ auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hamburg für ein „kostenloses“ Bürger*innenticket für den ÖPNV in Hamburg. Sie übergab, stellvertretend für die GRÜNE JUGEND Hamburg, in diesem Zusammenhang dem künftigen Bürgermeister Hamburgs, Dr. Peter Tschentscher, symbolisch das erste Bürger*innenticket als Modell. Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, meint dazu: „Hier in Hamburg ist Verkehrspolitik wahrlich kein neues Thema. Doch wir denken über die Fahrradstadt Hamburg hinaus. Wir haben die Utopie einer Stadt, die dank umweltfreundlichem Fahrrad- und Fußverkehr sowie frei nutzbarem ÖPNV barrierefrei vernetzt ist und Partizipation für alle ermöglicht. Deswegen fordern wir einen öffentlichen Nahverkehr, der solidarisch finanziert wird. So können alle Menschen, unabhängig von ihrem Geldbeutel, umweltfreundlichen Verkehr nutzen und am öffentlichen Leben teilnehmen. Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam mit Herrn Tschentscher für eine Ausweitung der sozialen Partizipation und das einkommensunabhängige Recht auf Mobilität zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit in unserer Stadt kämpfen.“ Moritz von Weyhe, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt: “Mit dieser Aktion möchten wir Herrn Tschentscher einen Anreiz geben, neue progressive Verkehrsideen zu denken.  Einen Anreiz, um Verkehr nicht nur als Mobilität zu verstehen, die uns von einem Punkt zum anderen bringt. Sondern eine Mobilität die Menschen verbindet, egal aus welchem Land sie kommen, welches Geschlecht die Person hat und unabhängig vom Gehalt oder Vermögen. Ein Verkehrsnetz, dass unsere Umwelt schützt und sich für die Gesundheit der Bürger*innen in Hamburg einsetzt.” Auf Antrag der GRÜNEN JUGEND Hamburg beschloss die LMV die Prüfung der Finanzierbarkeit eines Bürger*innentickets [0]. Dabei soll es sich um ein umlagefinanziertes Ticket für alle Hamburger*innen handeln, das durch einen Solidarbeitrag, ähnlich dem Semesterticket für Studierende, finanziert würde. [0]: https://hamburg.gruene.de/dokument/26-03-2018/realisierbarkeit-des-bürgerinnentickets-prüfen =&3=& Weiterlesen

Am 08.03. 2018 veranstaltete die GRÜNE JUGEND Hamburg in den Hamburger Innenstadt zum Internationalen Frauenkampftag eine Aktion unter dem Hashtag #ichentscheide mit dem Motto “Mein Körper, mein Sex, meine Kleidung – Ich entscheide!”. Die Aktivist*innen setzten mit einer Fotoaktion und in vielen Gesprächen mit Passant*innen ein Zeichen für Selbstbestimmung von Frauen* und Mädchen*. Zudem partizipierten unsere Aktivist*innen an der „Quiz“-Aktion der Hamburger Bündnis 90/GRÜNEN um durch Quizfragen auf die Geschichte und die aktuelle Lage der Frauen*rechte und Frauenpolitik aufmerksam zu machen. Dazu erklärt Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg: „Die freie Entscheidung jeder Frau* über ihren Kleidungsstil, ihr Sexualleben und eine mögliche Schwangerschaft ist für uns ein fundamentales Frauen*recht! Wir wollen die aktuell leider immer noch gelebten Paradigmen einer patriarchalen Gesellschaft und die populistischen Frauen*bilder von Rechten nicht über unseren Körper und unseren Lebensstil entscheiden lassen. Doch um diesen Paradigmenwechsel voran zu treiben, müssen wir durch die gesamte Gesellschaft hinweg ein neues Bewusstsein für die Diskriminierungen der Frau* schaffen. Diesem Ziel galten die gestrigen Aktionen. Zudem müssen politische Taten folgen: Deshalb fordern wir kostenlose Verhütungsmittel, die Streichung des Paragraphen 219a und flächendeckenden Zugang zu kostenfreien und fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen!“ Moritz von Weyhe,  Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg fügt hinzu: „Doch unser Einsatz für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ist nicht auf Deutschland begrenzt. Denn ganz im Gegenteil erleben wir im Moment, wie weltweit die Rechte von Frauen* und LGBT eingeschränkt werden und diese furchtbarer Gewalt ausgesetzt sind. Dabei darf die Bundesregierung nicht einfach weiter tatenlos zusehen. Für uns ist klar: Freiheit ist nicht östlich, nicht westlich, sondern universell! Auch deswegen solidarisieren wir uns mit den gestrigen Frauen*protesten in Istanbul, die der ständigen Beschränkung ihrer rechte trotzen!“ Weiterlesen

Wahrscheinlich habt ihr schon einiges in den Medien oder auf der Straße von der neusten Entwicklung montags Abend in der Hamburger Innenstadt mitbekommen. Denn seit dem 05. Februar 2018 findet jeden Montag eine rechte Demo unter dem Namen „Merkel muss weg“ statt.

Wir zitieren hier den „Aufruf an die Zivilgesellschaft“ des „Hamburger Bündnis gegen Rechts“:
„Obwohl die Beteiligung von Neonazis und extrem Rechten an der Organisation der Demos zahlreich belegt ist, wird versucht, sich selbst mit der uneindeutigen Forderung „Merkel muss weg!“, als bürgerliche Demokrat*innen auszugeben und das politische Anliegen als legitim darzustellen.
Die rechten Anti-Merkel-Demos kritisieren jedoch Merkel von rechts Außen, indem sie sie als Bundeskanzlerin stellvertretend für eine vermeintliche Überfremdung verantwortlich machen und fordern, die Grenzen dicht zu machen und geflüchtete Menschen abzuschieben. Diese
personalisierte Kritik ist nicht neu, sondern bekannt und wird von Rassist*innen immer häufiger als Strategie genutzt, um ein rechts-konservatives Milieu politisch auf die Straße zu bringen. Unter dem Vorwand für Presse und Meinungsfreiheit einzutreten, werden rassistische und menschenverachtende Positionen in die Öffentlichkeit getragen. Gleichzeitig berichten Medienvertreter*innen von Behinderungen ihrer Arbeit sowie persönlicher Bedrohung. Dass sich auf den Hamburger Montagsdemos Menschen versammeln, die sich selbst nicht als rechts
begreifen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, was für ein Weltbild hier propagiert und was für eine aggressive Stimmung geschürt wird. Die seit 2006 durchgeführten Erhebungen der Mitte- Studien belegen, dass 10%-20% der deutschen Bevölkerung rechte und menschverachtende Einstellungen teilt, die hier zum Ausdruck kommen. Das Format dieser Demos und das Chiffre „Merkel muss weg!“ ist nicht neu. Das Phänomen heißt Pegida. Neu ist, dass diese nun in der Hamburger Innenstadt stattfinden. Aus anderen Städten, wie z.B. Dresden, wissen wir, dass eine
solche regelmäßige rechte Demo, die ohne größeren gesellschaftlichen Widerspruch durchgeführt werden kann, ein Klima der Angst für all diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen, schafft.“ [...] 

Weiterlesen

Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat zum 01. Mai 2018
die Stelle der*des
Politischen Jugendbildungsreferent*in
befristet zum 31. Dezember 2018 zu besetzen.

Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist der Jugendverband von Bündnis90/Die Grünen Hamburg. Zur Unterstützung und Weiterentwicklung der politischen Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene in Hamburg wird eine*n Jugendbildungsreferent*in (10 Std./Woche) zum 01. Mai 2018 gesucht. Es handelt sich um eine geringfügige Beschäftigung (440€).

Zu den Aufgaben gehören: [...] 

Weiterlesen

freitalk – ein Format zum Mitreden. Jeden ersten Freitag im Monat findet um 18:00 Uhr an wechselnden Orten in Hamburg die Veranstaltungsreihe der GRÜNEN JUGEND Hamburg statt. Gäste aus Gesellschaft und Politik erzählen von ihren Erfahrungen und Projekten. Es geht ums Zuhören und Zusehen – aber auch ums Fragen, Nachfragen und miteinander Diskutieren.

Weitere Informationen hier.

Weiterlesen