Artikel aus der Kategorie „Informationen zur GJHH“ des PIEKS 06/2019

Gesellschaft und Politik funktioniert leider nicht ohne Geld. Sei es das Ehegatt*innen-Splitting oder die Honorarzahlung an eine Referentin. Wir müssen über Geld reden und uns immer wieder entscheiden, wann wir wofür welches Geld ausgeben.

Um in die Vielfalt finanzpolitischer Fragestellungen einzutauchen und gleichzeitig zu überlegen, wie wir innerverbandlich unserem politischen Anspruch durch angemessenes finanzielles Handeln gerecht werden können, haben sich am 08. Juni zirka 15 Aktive in der LGS zusammengefunden und Finanzen vor allem unter einem queerfeministischen Aspekt betrachtet.

Am Ende des Tages hatten wir nicht nur über das Steuersystem und die gesellschaftliche Verteilung von Geld gesprochen, wir hatten uns auch mit dem Konzept des Gender-Budgetings auseinandergesetzt, das Haushälte vor einem queerfeministischen Hintergrund bewertet. Neben vielen neuen Infos blieb am Ende vor allem die Erkenntnis, dass es unfassbar viele relevante (innverbandliche) finanzpolitische Themen gibt, in die man alle nochmal einzeln ausführlich einsteigen könnte.

von Katharina Stolla