Nicht nur für Wahlkampf und die GRÜNEN standen wir im Mai auf der Straße, fast jede Woche waren wir auf Demonstrationen im Hamburg und darüber hinaus präsent. Es fing direkt stark an mit der Demo zum Tag der Arbeit, an dem wir als Teil des Jugendbündnisses des Deutschen Gewerkschaftsbundes für faire Löhne und Arbeitsbedingungen aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Technik und der Lebensgrundlage Welt kämpften. Mit Blick auf die Wahlen Ende Mai leitete diese Demo außerdem einen Monat voller klaren Kanten gegen Rechtspopulismus ein. 

Gegen Rechts gings auch in Demmin am 08.05., wo wir mit einer Delegation aus Hamburg unsere GJ-Kolleg*innen in MV unterstützten. Als Teil einer insgesamt 600 Menschen starken Truppe konnten wir den 200 Nazis, die den Jahrestag eines der größten Massensuizide in der Geschichte Deutschlands zum Kriegsende 1945 für ihre Zwecke ausnutzen, stark entgegentreten. Kommen wir von braun zu bunt: auch anlässlich des IDaHoBiT*s (Interationaler Tag gegen Homo- Bi- Inter- und Trans*phobie) waren wir out and about, dieses mal mitten in Hamburg. Auf dem Rathausmarkt mischten wir ein wenig den Passant*innenverkehr auf. Wir sprangen mit Schildern wie „LGBTI rights are human rights“ über den Platz und waren in unseren Regenbogenumhängen gar nicht zu übersehen.Richtig viele waren wir nochmal am 19.05., als wir mit über 150.000 Menschen deutschlandweit an der Demonstration „Ein Europa für Alle“ teilnahmen und wir GJler*innen sowohl im Umweltblock – unter anderem mit Ende Gelände und der BUND Jungend – als auch im linken Bewegungsblock bei Seebrücke, Hamburger Bündnis gegen Rechts und Co. und bei den Kunst- und Kulturinstitutionen der Erklärung der VIELEN mitliefen und vereint unsere Stimmen gegen Nationalismus erhoben. Zum Wahlendspurt war natürlich nicht der Globale Klimastreik von Fridays for Future am 24.05. zu verpassen: als Teil von 17 000 junge Menschen und ihre Verbündeten allein in Hamburg erinnerten  wir daran: Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut, Europawahl ist Klimawahl!

von Jula Meidenbauer