Leon Alam & Madeleine Cwiertnia

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg am 14.10.2019 zur Landesmitgliederversammlung

Am 12.10.2019 hat die GRÜNE JUGEND Hamburg auf ihrer ordentlichen Herbst-Landesmitgliederversammlung einen neuen Landesvorstand gewählt. Die Außenvertretung des politischen Jugendverbandes wird nun von den Sprecher*innen Madeleine Cwiertnia (25) und Leon Alam (23) übernommen. Außerdem wurden die politische Geschäftsführerin Klara Elise Pfeiffer (19), der Landesschatzmeister André Lohde (21), die Koordinator*innen Marta Ahmedov (17), Mette Steffen (17) sowie Julius Nebel (21) und die Frauen-, Inter, Trans*- und genderpolitische Sprecherin Lisa Wätzold (19) gewählt.

Zur Wahl des neuen Landesvorstandes sagt Madeleine Cwiertnia, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

Ich freue mich schon auf die Arbeit in unserem neuen Landesvorstand und es kommt viel auf uns zu! Die Bürger*innenschaftswahlen stehen an – wir werden die vielen jungen Kandidierenden auf dem Weg dahin unterstützen! Wir werden weiter mit den Klimabündnissen auf der Straße kämpfen für eine klimagerechte Zukunft.

Außerdem fordern wir: Wir müssen einstehen für Menschenrechte! Es kann nicht sein, dass weiterhin Menschen auf dem Mittelmeer sterben und wir nichts tun. Wir fordern, dass Hamburg „Solidarity City“ wird und mehr Menschen aufnimmt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass alle hier lebenden Menschen ein würdiges Leben und umfassende Teilhabe bekommen. Wir müssen anfangen gesellschaftliche Systeme zu öffnen, sodass es nicht mehr vom Aufenthaltstitel abhängt, ob einem Menschen Rechte zustehen. Denn jede*r, der*die in Hamburg lebt, ist Hamburger*in!

Leon Alam, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg ergänzt:

Ich blicke sehr gespannt auf das nächste Jahr und freue mich auf die gemeinsame Arbeit im neuen Landesvorstand. Die antisemitischen Morde in der letzten Woche haben erneut gezeigt, dass rechter Terror eine reale Gefahr darstellt und es eine antifaschistische und progressive Politik braucht, die rechte Terrorist*innen nicht mehr als Einzeltäter*innen verharmlost, sondern entschieden gegen jeden Rechtsextremismus kämpft!

Antisemitische und rassistische Einstellungen, die nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft existieren, bilden den Nährboden für rechtsextreme Ideologien. Wir müssen uns deshalb auf allen Ebenen für Antidiskriminierung einsetzen und mit konkreten Maßnahmen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit angehen!