Money, Money Money, Must be Funny

Warum Finanzen machen nicht nur wichtig ist, sondern auch mehr Spaß macht als es sich anhört:Die GRÜNE JUGEND wächst. Das ist super, bringt uns viele motivierte Menschen und spannende Ideen. Gerade deshalb können wir große Veranstaltungen planen und uns große Ziele stecken. Im Wahlkampf wollen wir beispielsweise 12.000 Flyer loswerden, drei Partys schmeißen und in allen Bezirken präsent sein.

Gerade in so einer Zeit – wenn der Verband wächst und ganz viel Potential hat – ist es wichtig, genügend Ressourcen bereitzustellen, um dieses Potential voll und ganz auszuschöpfen. Ganz grundlegend dafür sind die Finanzen. Wenn wir kein Geld haben, können wir unsere Vorhaben nur sehr beschränkt umsetzen. Und deshalb gehört es zur Arbeit einer Schatzmeisterin nach Geldquellen zu suchen. Die tun sich in der Regel nicht einfach so auf, sondern es bedarf der einen oder anderen Verhandlung, um klarzustellen, wie wichtig und sinnvoll es ist, in die GRÜNE JUGEND zu investieren.

Und wenn dann ein bisschen Geld zur Verfügung steht, müssen alle Ideen sortiert werden und man muss sich überlegen, worein wir dieses Geld jetzt investieren. Welche Veranstaltungen sind uns besonders wichtig? Wie viel wollen wir für was ausgeben? Können wir an bestimmten Stellen sparen? Und wenn wir größere Vorhaben haben, wo bekommen wir dann noch weiteres Geld her? 

All das fordert nicht nur eine Menge Kreativität, spätestens an dieser Stelle wird dieser Job auch politisch. Es muss überlegt werden, wie viel uns beispielsweise ein Vortrag wert ist, ob wir unsere Veranstaltungen so finanziert bekommen, dass sie für alle zugänglich sind und wie wir das Engagement unserer Aktiven wertschätzen können. Es geht also um viel mehr als nur um Bürokratie. Es geht um taktisches Handeln, um Verhandeln, um kreative Ideen und um politische Entscheidungen.

Wir wissen, dass unsere Arbeit viel Zeit und Energie kostet. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, das auch zum Ausdruck zu bringen. Wer den ganzen Tag für uns auf der Straße steht, sollte auch mal ein Franzbrötchen bezahlt bekommen. Nicht nur einzelne Aktive haben Wertschätzung verdient. Auch wir als gesamter Verband! Wir freuen uns immer über jedes Lob, alle guten Worte und jegliche strategische Unterstützung, die uns angeboten wird. Das ist total wichtig und hilft uns in unseren politischen Kämpfen.Wer sich jetzt aber fragt, wie sie*er diese Wertschätzung auch finanziell ausdrücken kann, darf jederzeit sehr gerne Spenden. Wenn die Wertschätzung nicht nur temporär ist, sondern von Dauer, ist eine Pat*innenschaft sehr empfehlenswert. Mehr dazu lässt sich unter www.gjhh.de/spenden finden.

von Katharina Stolla

Ein neuer Arbeitskreis stellt sich vor: AK Migration und Antirassismus

Wir wollen dem Thema Migration und Antirassismus einen größeren Raum sowohl in der Grünen Jugend und den Grünen, als auch in der gesamten Gesellschaft geben! Nutzt Hamburg alle Möglichkeiten, geflüchteten Menschen ein sicheres, dauerhaftes und angenehmes Leben zu ermöglichen? Was gibt es für Handlungsstrategien gegen strukturellen und in der Gesellschaft verankerten Rassismus? Was können wir als Jugend tun, um Hamburg wirklich zu einem sicheren Hafen zu machen? Wie viel hat Hamburg wirklich vom kolonialen Handel profitiert, beziehungsweise, profitiert es immer noch davon? – Mit solchen Fragen beschäftigen wir uns im Arbeitskreis Migration und Antirassismus.

Dabei organisieren wir Veranstaltungen zur Weiterbildung und Anregung von Diskussionen. Wir laden Referent*innen aus der Politik, der Wissenschaft, Vereinen und Initiativen ein. Aus den gewonnenen Erkenntnissen erarbeiten wir Forderungen und Argumente, die uns beim Schreiben unserer Anträge helfen. Diese Forderungen bringen wir auch in Aktionen auf die Straße, um die Problematik von Rassismus und Diskriminierung möglichst vielen Menschen ins Bewusstsein zu rufen und auf ein offenes, vielfältiges und inklusives Hamburg hinzuarbeiten. Außerdem wollen wir uns zukünftig in Hamburger Bündnissen einbringen, die sich für die Rechte von Menschen mit Migrationsgeschichte und eine offene Gesellschaft einsetzen. Wir treffen uns alle zwei Wochen und freuen uns sehr über neue Gesichter und Ideen!

von Greta Becker und dem AK Migration und Antirassismus