INHALT:

  • PROGRAMM des letzten Monats
    • Abschluss des Europathemenschwerpunkts
  • INFORMATIONEN zur GJ HH
    • Bundesvorstand-Landesvorstände-Treffen in Hannover
    • Vorstellung eines Arbeitskreises: AK Klima, Umwelt und Natur
  • ENGAGEMENT auf der Straße
    • Fridays for Future in Hamburg und auf der ganzen Welt
  • KÄMPFE und Einbringung in die GRÜNEN
    • Planungen des Wahlkampfteams
  • SONSTIGES:
    • Millas Blogeintrag: Podiumsdiskussionsmarathon
    • Die PIEKS-Redaktion sucht Zuwachs

PROGRAMM des letzten Monats

ABSCHLUSS DES EUROPATHEMENSCHWERPUNKTS

Der Januar ist rum und damit endet auch unser Themenschwerpunkt Europa. Und mit was für einem Feuerwerk er aufhörte. Im Januar trafen wir das Progressive Zentrum Berlin, um mit ihnen über ihr  Programm „EUROPA HÖRT! Eine Dialogreise“ zu sprechen, bekamen Besuch von den Jungen Europäischen Föderalist*innen und sprachen mit ihnen über die Demokratie und die Institutionen der Europäischen Union. Später im Monat erfuhren wir in einem spannenden Vortrag von Janka Vogel anhand von Rumäniens Beispiel, wie groß das Ost-West-Gefälle in Europa weiterhin ist und schließlich blieb eigentlich nur ein Ergebnis: Wir brauchen Europa. Aber Europa braucht auch uns, denn um tatsächlich solidarisch, freizügig und geeint zu sein, muss sich noch einiges tun! Am letzten Treffen im Januar besprachen wir also gemeinsam unsere Ideen, was wir tun könnten, evaluierten die vergangenen Monate und stellten unsere Planungen für einen motivierten Wahlkampf vor. – Denn am 26. Mai 2019 wird gewählt. Für ein starkes Europa!

INFORMATIONEN zur GJ HH

BUNDESVORSTAND-LANDESVORSTÄNDE-TREFFEN IN HANNOVER

Politische Schlagkraft erreicht ein Jugendverband vor allem dann, wenn er sich vernetzt. Deshalb war es für die GRÜNE JUGEND Hamburg am Wochenende des 18.-20. Januar 2019 eine gute Gelegenheit zum Bundesvorstand-Landesvorstände-Treffen in Hannover zu fahren. Dort kamen im Verlauf des Wochenendes neben unseren Sprecherinnen Rosa und Milla aus (fast) jedem Bundesland Vertreter*innen der jeweiligen Vorstände zusammen und berichteten über ihre Fortschritte, Herausforderungen und Projekte der letzten Zeit. Es wurde über Europa, den Wahlkampf, den internen Perspektivenprozess der GRÜNEN JUGEND und Entwicklungsmöglichkeiten einzelner Verbände diskutiert. Nicht zuletzt war aber auch das 25-jährige Jubiläum der GRÜNEN JUGEND ein wichtiger Anlass für gemeinsames Evaluieren, in der Geschichte des junggrünen Verbandes zu forschen und natürlich zu feiern. Wieder in Hamburg angekommen hatten die beiden nicht nur viele neue Bekanntschaften geschlossen, sondern auch neue Visionen für die Entwicklung der GJHH mitgebracht. Nicht zuletzt waren Anstöße in Richtung einer institutionalisierten Awarenessgroup und die engere Vernetzung mit anderen „Nordlichtern“ (sprich: Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) wichtige Richtungsweiser für das Jahr 2019.

VORSTELLUNG EINES ARBEITSKREISES: AK KLIMA; UMWELT UND NATUR

Der Arbeitskreis bringt Aktive zusammen, die sich im weitesten Sinne mit dem Themengebiet der Mensch-Umwelt-Beziehungen beschäftigen. Zu unseren Interessen gehören dabei der Umgang mit der Klimakrise, die Energiewende, der Tierschutz, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung sowie der Naturschutz. Wir treffen uns derzeit alle zwei bis drei Wochen, um gemeinsam zu recherchieren, mit Gästen aus Wissenschaft und Politik zu diskutieren und daraus Forderungen und Handlungsstrategien abzuleiten.
Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit dem Kohleausstieg bzw. der nötigen Energiewende, um auf das völlig unzureichende Ergebnis der Kohlekommission mit mutigen und fundierten Anträgen und Argumenten reagieren zu können. Kommt dazu und lasst uns gemeinsam den Kohleausstieg bis zum Jahr 2025 umsetzen! Wir freuen uns bei jedem Treffen über neue oder auch altbekannte Gesichter! 

ENGAGEMENT auf der Straße

FRIDAYS FOR FUTURE – IN HAMBURG UND AUF DER GANZEN WELT

Nichts bewegt die jugend-politische Szene derzeit so sehr, wie der Bildungsstreik „Fridays for Future“ und natürlich sind wir da auch am Start! Sowohl mit einigen Aktiven, die regelmäßig am Freitagmorgen auf dem Rathausmarkt stehen und mit all den anderen Aktivist*innen für eine gerechte Zukunft streiken, als auch mit Aufrufen und Bebilderung, stehen wir dem breiten Bündnis für Klima- und Generationsgerechtigkeit zur Seite.Am 16. Januar 2019 veröffentlichte die GRÜNE JUGEND Hamburg folgende Pressemitteilung dazu:
Aufruf zur Teilnahme am Schul- und Unistreik für das Klima „Fridays for Future“
Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft junge Menschen dazu auf, sich am Schul- und Unistreik für das Klima „Fridays for Future“ zu beteiligen, der am 18. Januar 2019 ab 08:00 Uhr vor dem Hamburger Rathaus stattfinden wird. 
Dazu erklärt Emilia Fester, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:„Klimagerechtigkeit ist nicht zuletzt eine Frage von Generationengerechtigkeit! Deshalb begrüßen wir als GRÜNE JUGEND Hamburg, dass sich unsere Generation mit den Bildungsstreiks „Fridays for Future“ Gehör für die zentrale Zukunftsfrage verschafft. Die Klimakrise nimmt durch Extremwetterereignisse und bewaffnete Konflikte aufgrund von Ressourcenknappheit schon jetzt Menschen im globalen Süden das Leben. Die Langsamkeit, mit der unsere Bundesregierung den Kohleausstieg, die Verkehrs- und Agrarwende bestreiten möchte, ist nicht mehr tragbar – sie zerstört die Lebensgrundlage unserer und aller nachfolgenden Generationen. Klimapolitik ist längst schon kein Nischenthema mehr, sondern muss auf allen Ebenen radikaler werden, um etwas zu bewegen.“
Ergänzend dazu sagt Rosa Domm, ebenfalls Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:„Auf Hamburgischer Landesebene tun sich einerseits mit dem Rückkauf des Wärmenetzes und der Transformation zur Fahrradstadt kleine Schritte. Andererseits liefen allein 2018 beispielsweise 220 klimabelastende Kreuzfahrtschiffe in den Hamburger Hafen ein. Hier muss Hamburg, modellhaft für Hafenstädte weltweit, Vorreiterin sein und drastische Einfahrtsbeschränkungen für Kreuzfahrtschiffe erlassen – um langfristig die Kreuzfahrtindustrie zu minimieren und klimapolitisch wirklich etwas zu erreichen! Wir stellen uns dagegen, dass Profitinteressen einiger Unternehmen und Lobbygruppen die politischen Entscheidungen dominieren und rufen junge Menschen dazu auf, sich dem Bildungsstreik „Fridays for Future“ für eine grenzenlos sozial und ökologisch nachhaltige Welt, anzuschließen!“

KÄMPFE und Einbringung in die GRÜNEN

WAHLKAMPF-PLANUNGEN AUF HOCHTOUREN

Im Zusammenhang des Wahlkampfs gibt es wieder einiges zu berichten. Zu allererst dürfen wir ein neues Mitglied im Wahlkampfteam begrüßen: Lisa Wätzold wurde am 30. Januar 2019 bei unserem beschlussfassenden Aktiventreffen nachgewählt, war auch schon vorher oft bei den Sitzungen des Gremiums und brachte sich mit fabelhaften Ideen und Wahlkampferfahrung in die Diskussionen ein. Wir freuen uns!Die ganze GJHH war darüber hinaus den ganzen Januar fleißig dabei ihre eigenen Kampagnen zu planen, entwarf weiter Sticker, Postkarten und den Inhaltsflyer, schrieb einen langen Aktionsreader für die Kreisverbände und begann mit den ersten Organisationen der GJHH-Meilensteine. Nun geht es weiter – in die Kreisverbände, zum präsentieren des junggrünen Aktionismus. Wir hoffen auf hohes Kooperationsinteresse der Vorstände und eine weiterhin so starke Basis, die alle Überlegungen überhaupt erst mit Leben  füllt.

Hier findet Ihr noch eine kleine Auflistung von unser bisher geplanten größeren Veranstaltungen. Behaltet sie gern im Hinterkopf, schaut vorbei und tut sie kund! 

  • 15.-17. April Unterstützung der GJ in Mecklenburg-Vorpommern
  • 20. April GJHH-Wahlkampf-Kickoff-Party und Fahrradwerkstatt
  • 21. April Großaktion am Hauptbahnhof zu Europäischer Mobilität
  • Anfang Mai Veranstaltung mit Ricarda Lang zum Klimapass
  • Anfang Mai Veranstaltung mit Michael Bloss zu Klimaschutz
  • 11. Mai GJHH-Wahlkampf-Bergfest und Politischer Poetry Slam
  • Mitte Mai Veranstaltung zu Seenotrettung (z.B. „Jugend Rettet“-Film)
  • 24.-25. Mai 48-Stunden-Wahlkampf inkl. Abschlussparty mit inhaltl. Input

SONSTIGES:

MILLAS BLOGEINTARG: PODIUMSDISKUSSIONSMARATHON

„Im Leben einer Landessprecherin kommen manchmal auch größere oder vor allem mehrere Herausforderungen auf einmal auf einen zu. Beispielhaft hierfür war mein Werktagesplan für die komplette vierte Kalenderwoche. Zwischen den regelmäßigen Sitzungen mit Landesvorstand, Wahlkampfteam, Kampagnengruppen, Arbeitskreisen, Landesarbeitsgemeinschaften und meiner liebsten Co-Sprecherin sneakten sich zwischen dem 21. und 25. Januar nämlich plötzlich auch noch vier Podiumsdiskussionen in meinen Kalender. – Wie die ihren Weg dahin gefunden hatten und wer sich (nicht) überlegt hatte, dass ich das wohl (eigentlich nicht) managen können würde, weiß ich nicht mehr. Aber da die in grün hinterlegten Termine nun einmal standen wo sie standen und unverrücklich schienen, biss ich in den süß-sauren Apfel, sagte einigen Arbeitsgruppen ab und setzte mich an die Vorbereitungen für die Ausübung meines Amtes. Vor Menschen sprechen. Sympathisch sein. Das Richtige sagen. Überzeugen. Klingt alles krass, ist aber, steckt man erst einmal drin, halb so wild. 
So bin ich am Montag noch mit hochrotem Kopf (nach einem Vormittag, den ich ausschließlich damit verbracht hatte mich in die aktuellen Debatten in der Hamburger Bürger*innenschaft einzulesen) in die ersten Gesprächsrunden mit Schülerinnen und Schülern hineingestolpert. Es war mir ein Anliegen möglichst perfekt antworten zu können. Doch schon im Laufe der Gesprächskreise wurde ich etwas ruhiger. Die Jugendlichen stellten kluge Fragen, waren wohlwollend und interessiert. Ähnlich verlief es am Dienstag, als ich mich im Zuge einer CampusGrün-Diskussion mit der gesellschaftstheoretischen Utopie des Ökosozialismus beschäftigte und im Vorhinein unfassbar aufgeregt war. Im Laufe der zweieinhalbstündigen Veranstaltung selbst bekam ich immer mehr Sicherheit, denn meine Gesprächspartner*innen waren freundlich und die Fragen anregend. So war ich am Donnerstag schon viel entspannter. – Ich wusste worüber ich erzählen sollte und auf welche Kontroversen ich mich vorbereiten konnte. Die Schülerinnengespräche am Vormittag verliefen, wie schon die erste Veranstaltung der „Landeszentrale für politische Bildung“ sehr konstruktiv und interessiert. Als ich dann am Abend ins Metropoliskino kam und von der Heinrich Böll Stiftung in Empfang genommen wurde, hatte ich abschließend Sicherheit gewonnen. Unsere Diskussion zum Anlass einer Dokumentationsfilmpremiere zum Thema Klimaflucht war wirklich sehr interessant. Das junggrüne Konzept einen europäischen Klimapass zu entwickeln, der Menschen, die aufgrund der Klimakrise ihre Heimat verlassen müssen, alle staatsbürger(*innen)lichen Rechte eines europäischen Landes ihrer Wahl zusprechen würde, fand großen Anklang. Es waren Fragen rund um Generationengerechtigkeit und internationaler Solidarität, die das Publikum bewegten und mich wohlwollend auf die Probe stellten. Vor Menschen sprechen. Sympathisch sein. Das Richtige sagen. Überzeugen.War alles halb so wild und im Nachhinein – so aufgeregt ich war – für mich wohl ein wichtiger Schritt hin zu der Erkenntnis, dass all unser politisches Engagement tatsächlich etwas bewegen kann. So viel man sich den Mund fusselig redet, soviel man jammern und anklagen will, so viel ist es Wert mit geneigtem Publikum über politische Utopien zu sprechen, positiv-Botschaften aufzumachen, Lösungsansätze zu entwerfen und sich zusammenzutun. Denn nur so sind wir hier und sind wir sind laut!“

DIE PIEKS-REDAKTION SUCHT ZUWACHS

Nun zum Abschluss will die PIEKS-Redaktion noch einen Aufruf in eigener Sache starten: Wenn ihr Lust habt, Euch in gemütlicher Runde in Texten für die Außenvertretung der GRÜNEN JUGEND Hamburg zu engagieren – oder auch etwas zu PIEKS zurückzumelden oder zu fragen -, meldet euch sehr gerne Milla unter: milla@gjhh.de. Wir freuen uns sehr über Unterstützung!