Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg am 01.04.2019

Am Sonntag, den 31.03.2019 hat die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Hamburg ihr Votum für den Landesvorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hamburg an ihre Landessprecherin Emilia Fester vergeben und sich einstimmig für Hamburg als Solidarity City ausgesprochen.

Dazu Emilia Fester, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg und Votenträgerin für den Landesvorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hamburg: „Junge Menschen bringen neue Perspektiven auf Politik und Gesellschaft mit, haben frische Ideen und aufgrund ihres Lebensumfelds neue Handlungshorizonte. Ich will mich bei unserer Mutterpartei als eine Vermittlerin zwischen jungGRÜNEN und GRÜNEN und als Queerfeministin mit konkretem Gestaltungsbedarf bewerben. Dafür hat mir die GRÜNE JUGEND Hamburg heute das Votum gegeben: Schlagkräftig gegenüber Bündnis 90/DIE GRÜNEN aufzutreten und mit starkem Rückhalt als Frauenpolitische Sprecherin zu kandidieren!“

Solidarity Cities stellen für Menschen ohne Papiere und/oder mit prekärem Aufenthaltsstatus die Wahrung der Menschenrechte sowie eine soziale, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe an der Stadtgesellschaft sicher. Darunter fällt beispielsweise der Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen, sowie zum Arbeitsmarkt, regulärer Gesundheitsversorgung und dem Bildungssystem. 

Dazu Rosa Domm, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg: „In Hamburg darf kein Mensch illegal sein – deswegen fordern wir, dass alle in Hamburg lebenden Menschen als Hamburger*innen anerkannt werden! Lebensqualität darf nicht mehr von Papieren, Herkunft oder Aussehen abhängen. Nehmen wir Berlin zum Vorbild, treten wir dem europäischen Städteverbund „Solidarity Cities“ bei und leben praktische Solidarität und Weltoffenheit!“

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Dazu passend:Die GRÜNE JUGEND Hamburg und die Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hamburg laden am 12.04.2019 zur Diskussionsveranstaltung „Freitalk: Hamburg wird Solidarity City?“ mit Bettina Jarasch, GRÜNE MdA 18 Uhr in den Kulturpalast (Öjendorfer Weg 30a) ein.
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