Auf der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Hamburg (GJHH) am 07.04.2018 wurde der Landesvorstand beauftragt, Maßnahmen zu erarbeiten, um Menschen, die es aufgrund ökonomischer, zeitlicher, familiärer und sonstiger Zwänge schwer haben, sich politisch zu engagieren, ihr Engagement zu ermöglichen beziehungsweise zu erleichtern.

Im Zuge der hierdurch angestoßenen Diskussionen wurde deutlich, dass es zunächst einer grundlegenden Analyse sozialer, finanzieller und sonstiger Hürden innerhalb der GRÜNEN JUGEND Hamburg bedarf, bevor gezielte Maßnahmen entwickelt werden können, um diese Hürden abzubauen. In einer ersten Reflexionsphase wurden die vier Oberthemen Zeit, Sprache, Wissensweitergabe und Information sowie Diversität als Problemfelder klassifiziert, an denen weitergearbeitet werden soll und die es tiefergehend zu untersuchen gilt. Natürlich kann im weiteren Analyseprozess auch auf andere Hürden und deren Ursachen eingegangen werden. Im weiteren Verfahren sollen in einem strukturierten Prozess möglichst viele Menschen eingebunden und somit eine Perspektivenvielfalt auf das Thema erreicht werden.

Hiermit wird die Gründung einer Projektgruppe „Partizipation in der GRÜNEN JUGEND Hamburg“beschlossen. In dieser Projektgruppe sollen interessierte Aktive sowie Mitglieder des Landesvorstands der GJHH gemeinsam eine Problemanalyse durchführen, Lösungsstrategien entwickeln und ein weiteres Verfahren konkret erarbeiten. Auf der nächsten ordentlichen Landesmitgliederversammlung werden diese Ergebnisse präsentiert und mögliche Arbeitsaufträge an den Landesvorstand weitergegeben.

Ziel dieses Prozesses soll sein, die GRÜNE JUGEND Hamburg offen, inklusiv und vielfältig zu gestalten und mögliche Hürden für das politische Engagement in unserem Landesverband so weit wie möglich abzubauen.