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Aktuelles

Am 29. September ist von 9:00 bis 20:00 Uhr unserer nächsten Landesmitgliederversammlung (LMV) in der Landesgeschäftsstelle (Burchardstr. 21) ein.

Einen Überblick über die Tagesordnung, Bewerbungen, Anträge und auch Beschreibungen von Ämtern und Positionen findet ihr hier: https://lmv.gjhh.de
Dort könnt ihr auch eure Bewerbungen und Anträge einreichen, wozu wir euch nachdrücklich ermuntern wollen! Wir alle kamen ohne große Vorkenntnisse in den Landesvorstand oder zu anderen Ämtern. Alles, was ihr braucht, ist die Bereitschaft, etwas zu lernen, auf Menschen zuzugehen, Selbstdisziplin, Zeit und ein bisschen Mut!

!!! FRISTEN !!!
Bei der LMV werden auch Satzungsänderungsanträge (SÄA) behandelt, die noch bis zum 16. September eingereicht werden können. Für den Beschluss eines SÄA ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig. Inhaltliche Anträge, Änderungsanträge zu ihnen und Bewerbungen können bis zum Einstieg in den betreffenden Tagesordnungspunkt gestellt werden.

Für alle Menschen, die bisher noch nicht bei einer LMV waren oder das Wissen auffrischen möchten, gibt es um 8:30 Uhr (auch mit Kaffee) eine kleine Orientierungsrunde. Hier soll es um eure Fragen gehen, zum Beispiel wie eine LMV abläuft, was besonders wichtig ist und, wie ihr euch aktiv einbringen könnt.

Da Landesmitgliederversammlungen (LMVen) nur zwei mal im Jahr stattfinden (mit LaVo-Wahlen nur 1x pro Jahr) bitten wir euch, den ganzen Samstag für die LMV einzuplanen. Wir planen mit einem Ende gegen 20 Uhr. Und falls ihr doch nur zeitweise dabei sein könnt, kommt vorbei! Es wird sich lohnen. 

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Dies ist der Aufruf der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Demo gegen den Artikel 11 und 13 der EU-Urheber*innenrechtsreform am 02. Juli 2018 um 17 Uhr am Jungfernstieg.

 
Vergangene Woche hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments die geplante Urheber*innenrechtsreform gebilligt. Mit dabei sind die kontroversen Artikel 11 und 13. Diese haben das Potential das freie Internet, in der Form in der wir es kennen, massiv einzuschränken.

 

Artikel 11 besagt in der beschlossenen Form, dass schon für kleine  [...] 

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„Lächel‘ doch mal für mich!“ oder „Frauen und Männer sind doch schon gleichgestellt!“ Du möchtest wissen, wie du sexistische Bemerkungen entlarven und standfest gegen sie argumentieren kannst? Dann komm‘ vorbei: Egal, welches Geschlecht, egal welcher Background – Wir freuen uns, mit Dir über die Geschichte, die Ausrichtungen und die Zukunft des (Queer-) Feminismus zu diskutieren.
++ Es ist keine Anmeldung notwendig. Menschen aller Geschlechter sind willkommen. Schreibt uns eine Nachricht, wenn Ihr einen Schlafplatz in Hamburg braucht. Ihr könnt auch nur zu einzelnen Workshops kommen. Ihr müsst weder aktiv, noch Mitglied bei den GRÜNEN oder der GJ sein. Die Teilnahme ist kostenfrei. ++

Wir freuen uns auf ein spannendes und empowerndes Wochenende mit Euch!

Unser Programm:

Freitag, 29.06.2018

16:30 Uhr BEGRÜSSUNG UND KENNENLERNEN

17:00 Uhr EINFÜHRUNG IN DEN FEMINISMUS

Gleichberechtigung? – Ja klar! Aber wie? – Grundstein für eine gute Debatte muss sein, dass wir einander verstehen. Deshalb sollen zu Beginn unseres Wochenendseminars zentrale Begriffe und die Selbstdefinition der GRÜNEN JUGEND als queerfeministischer Verband geklärt werden. Wir suchen nach Andockpunkten zu modernen Genderstudies und forschen in der junggrünen Vergangenheit.

18:30 Uhr „ALTGRÜNE“ GESCHICHTSSTUNDE mit Anja Piel

Wer sich schon seit nunmehr 20 Jahren in der GRÜNEN Partei bewegt, hatte unweigerlich etwas mit (Queer-) Feminismus zu tun. So auch Anja Piel. Sie war Vorsitzende des Landesverbands Niedersachen, Bundesvorstandskandidatin; Nun ist sie in ihrer zweiten Legislatur als Fraktionsvorsitzende. Wir wollen sie fragen: Wie hat sich der Feminismus im Laufe der Jahre verändert? Was hat sich durchgesetzt? Was ist gescheitert? Und was denkt sie eigentlich über den Blick der „Jugend“ auf Gleichberechtigung?


Samstag, 30.06.2018

10:00 Uhr FEMINISMUS VERTEIDIGEN mit Nyke Slawik

Ziel eines queerfeministischen Seminars muss auch sein, dass Teilnehmende im Anschluss gut und sicher auf Alltagssexismus, Nachfragen und Desinteresse für die Gleichstellung reagieren können. – Doch: Wie argumentiere ich gegen Antifeminismus, für die Quote, das Gendern und die formelle Gleichstellung aller Geschlechter? Lasst uns Zahlen und Fakten in die Diskussion bringen, Antifeminismus entlarven und sicher auf sexistische Kommentare reagieren! Dafür wird Nyke Slawik, die ehemalige Politische Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND NRW zu uns kommen!

12:30 Uhr CAT-CALLING AKTION in der Spitalerstraße

Hupende Autos, Pfeifende Männer, Sprüche wie „Hey Mäuschen, lächel doch mal für mich!“.. – Am Nachmittag werden wir mit einem großen Banner auf die Straße gehen und sammeln, was Passant*innen schon entgegengeworfen wurde. Wir kommen ins Gespräch über (Queer-) Feminismus, können unserer Wissen weitergeben und Erfahrungen austauschen. #empowerment

18:00 Uhr FEMINISMUS IM ISLAM mit Canan Bayram

In Zeiten zunehmender Anfeindungen gegenüber muslimischen Mitbürger*innen und dem Missbrauch „feminisitischer“ Argumentationen als populistisches Mittel, wenden wir uns den Strömungen des Feminismus im Islam, ihren Besonderheiten, Herausforderungen und Zielen zu. Canan Bayram, die zu diesem Thema an der Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg arbeitet, wird uns eine Einführung geben.

Sonntag, 01.07.2018

10:00 Uhr ICH BIN TRANS*! mit Wolki

Wenn diese drei Worte in unserer Gesellschaft doch öfter und vor allem freier geäußert werden könnten! Doch die individuelle Perspektive auf das eigene Geschlecht, gerade dann, wenn es vom gesellschaftlich (An-)erkannten abweicht, ist und bleibt ein Tabuthema.
In einer guten Mischung aus Erfahrungsberichten und Gesellschaftsanalysen wird Wolki, aus dem Leben einer Trans*person berichten. Im zweistündigen Workshop bekommen wir die Chance in zwangloser Atmosphäre Fragen zu stellen und mit den Höhen und Tiefen des Trans*seins vertraut zu werden.

13:00 Uhr KREATIVWERKSTATT

Zum Ende eines umfassenden Seminars geht man allzuoft mit leeren Händen und viel zu vollen Köpfen nach Hause. Nicht mit uns! Wir wollen zum Ende des Seminars noch einmal alle Gedanken und Ideen zum Thema (Queer-) Feminismus in Kreativität umwandeln. Ziel der KREATIVWERKSTATT soll sein, in Kleingruppen zu ermitteln, wie die GRÜNE JUGEND aber auch jede*r Einzelne von uns im Alltag für den (Queer-) Feminismus eintreten kann. Lasst uns gemeinsam Texte schreiben, Formate und Aktionen entwickeln, Flyer, SharePics oder Sticker designen.

Ort: Burchardstraße 21, 22087 Hamburg, 4. OG, Landesgeschäftsstelle der GRÜNEN Hamburg Weiterlesen

Was ist eigentlich „Kapitalismus“? Wie funktioniert er? Wie kommt es, dass trotz riesiger politischer und gesellschaftlicher Umbrüche in den letzten 200 Jahren das dominierende Wirtschaftssystem das gleiche geblieben ist? Wie verändert sich der Kapitalismus? Wie wird seine „Herrschaft“ legitimiert?

Diesen und vielen weiteren kritischen Fragen zu unserem Wirtschafts(- und Gesellschafts)system wollen wir am Wochenende vom 20.-22. April mit CampusGrün Hamburg und Euch gemeinsam nachgehen. Außer für die Auftaktveranstaltung in der Uni am Freitag müsst ihr Euch über unser Formular (s. unten) anmelden.

 

 

Das Programm:

Freitag, 20. April 2018

Auftaktveranstaltung in der Universität Hamburg
Ort: Von-Melle-Park 5, Hörsaal WiWi A
ACHTUNG neue Uhrzeit: 17:45 – 19:45
Wirtschaftskrise, Eurokrise, Klimakrise – Was läuft da schief?

Eine Einführung in die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie
Vortrag und Diskussion mit Anne-Kathrin Krug
Der Vortrag führt grundlegend in das Marx’sche Hauptwerk Das Kapital ein und gibt einen Überblick über die Grundbegriffe (u.a. Gebrauchswert, Wert, Tauschwert, Geld, Ausbeutung, Kapital, Arbeitskraft, absoluter und relativer Mehrwert) und den Zusammenhang der drei Bände. Vor dem Hintergrund dieser Einführung sollen krisentheoretische Bemerkungen von Marx, die u.a. über die Bände verstreut sind, vorgestellt und etwas s

ystematisiert werden. Am Ende soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit Marx eine brauchbare Handreichung zur Beurteilung der letzten Finanz- und Eurokrise und der permanenten Umweltkrise geben kann. [...] 

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Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg:
Am 24. März 2018 warb Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, im Zuge des Redebeitrages zur „aktuellen politische Lage“ auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hamburg für ein „kostenloses“ Bürger*innenticket für den ÖPNV in Hamburg. Sie übergab, stellvertretend für die GRÜNE JUGEND Hamburg, in diesem Zusammenhang dem künftigen Bürgermeister Hamburgs, Dr. Peter Tschentscher, symbolisch das erste Bürger*innenticket als Modell.

Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, meint dazu:
„Hier in Hamburg ist Verkehrspolitik wahrlich kein neues Thema. Doch wir denken über die Fahrradstadt Hamburg hinaus. Wir haben die Utopie einer Stadt, die dank umweltfreundlichem Fahrrad- und Fußverkehr sowie frei nutzbarem ÖPNV barrierefrei vernetzt ist und Partizipation für alle ermöglicht. Deswegen fordern wir einen öffentlichen Nahverkehr, der solidarisch finanziert wird. So können alle Menschen, unabhängig von ihrem Geldbeutel, umweltfreundlichen Verkehr nutzen und am öffentlichen Leben teilnehmen.
Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam mit Herrn Tschentscher für eine Ausweitung der sozialen Partizipation und das einkommensunabhängige Recht auf Mobilität zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit in unserer Stadt kämpfen.“

Moritz von Weyhe, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:
“Mit dieser Aktion möchten wir Herrn Tschentscher einen Anreiz geben, neue progressive Verkehrsideen zu denken.
 Einen Anreiz, um Verkehr nicht nur als Mobilität zu verstehen, die uns von einem Punkt zum anderen bringt. Sondern eine Mobilität die Menschen verbindet, egal aus welchem Land sie kommen, welches Geschlecht die Person hat und unabhängig vom Gehalt oder Vermögen. Ein Verkehrsnetz, dass unsere Umwelt schützt und sich für die Gesundheit der Bürger*innen in Hamburg einsetzt.”

Auf Antrag der GRÜNEN JUGEND Hamburg beschloss die LMV die Prüfung der Finanzierbarkeit eines Bürger*innentickets [0]. Dabei soll es sich um ein umlagefinanziertes Ticket für alle Hamburger*innen handeln, das durch einen Solidarbeitrag, ähnlich dem Semesterticket für Studierende, finanziert würde.
[0]: https://hamburg.gruene.de/dokument/26-03-2018/realisierbarkeit-des-bürgerinnentickets-prüfen
=&3=& Weiterlesen

Am 08.03. 2018 veranstaltete die GRÜNE JUGEND Hamburg in den Hamburger Innenstadt zum Internationalen Frauenkampftag eine Aktion unter dem Hashtag #ichentscheide mit dem Motto “Mein Körper, mein Sex, meine Kleidung – Ich entscheide!”.
Die Aktivist*innen setzten mit einer Fotoaktion und in vielen Gesprächen mit Passant*innen ein Zeichen für Selbstbestimmung von Frauen* und Mädchen*.
Zudem partizipierten unsere Aktivist*innen an der „Quiz“-Aktion der Hamburger Bündnis 90/GRÜNEN um durch Quizfragen auf die Geschichte und die aktuelle Lage der Frauen*rechte und Frauenpolitik aufmerksam zu machen.

Dazu erklärt Ivy May Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:
„Die freie Entscheidung jeder Frau* über ihren Kleidungsstil, ihr Sexualleben und eine mögliche Schwangerschaft ist für uns ein fundamentales Frauen*recht!
Wir wollen die aktuell leider immer noch gelebten Paradigmen einer patriarchalen Gesellschaft und die populistischen Frauen*bilder von Rechten nicht über unseren Körper und unseren Lebensstil entscheiden lassen.
Doch um diesen Paradigmenwechsel voran zu treiben, müssen wir durch die gesamte Gesellschaft hinweg ein neues Bewusstsein für die Diskriminierungen der Frau* schaffen. Diesem Ziel galten die gestrigen Aktionen. Zudem müssen politische Taten folgen: Deshalb fordern wir kostenlose Verhütungsmittel, die Streichung des Paragraphen 219a und flächendeckenden Zugang zu kostenfreien und fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen!“

Moritz von Weyhe,  Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg fügt hinzu: „Doch unser Einsatz für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ist nicht auf Deutschland begrenzt. Denn ganz im Gegenteil erleben wir im Moment, wie weltweit die Rechte von Frauen* und LGBT eingeschränkt werden und diese furchtbarer Gewalt ausgesetzt sind. Dabei darf die Bundesregierung nicht einfach weiter tatenlos zusehen.
Für uns ist klar: Freiheit ist nicht östlich, nicht westlich, sondern universell! Auch deswegen solidarisieren wir uns mit den gestrigen Frauen*protesten in Istanbul, die der ständigen Beschränkung ihrer rechte trotzen!“
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Wahrscheinlich habt ihr schon einiges in den Medien oder auf der Straße von der neusten Entwicklung montags Abend in der Hamburger Innenstadt mitbekommen. Denn seit dem 05. Februar 2018 findet jeden Montag eine rechte Demo unter dem Namen „Merkel muss weg“ statt.

Wir zitieren hier den „Aufruf an die Zivilgesellschaft“ des „Hamburger Bündnis gegen Rechts“:
„Obwohl die Beteiligung von Neonazis und extrem Rechten an der Organisation der Demos zahlreich belegt ist, wird versucht, sich selbst mit der uneindeutigen Forderung „Merkel muss weg!“, als bürgerliche Demokrat*innen auszugeben und das politische Anliegen als legitim darzustellen.
Die rechten Anti-Merkel-Demos kritisieren jedoch Merkel von rechts Außen, indem sie sie als Bundeskanzlerin stellvertretend für eine vermeintliche Überfremdung verantwortlich machen und fordern, die Grenzen dicht zu machen und geflüchtete Menschen abzuschieben. Diese
personalisierte Kritik ist nicht neu, sondern bekannt und wird von Rassist*innen immer häufiger als Strategie genutzt, um ein rechts-konservatives Milieu politisch auf die Straße zu bringen. Unter dem Vorwand für Presse und Meinungsfreiheit einzutreten, werden rassistische und menschenverachtende Positionen in die Öffentlichkeit getragen. Gleichzeitig berichten Medienvertreter*innen von Behinderungen ihrer Arbeit sowie persönlicher Bedrohung. Dass sich auf den Hamburger Montagsdemos Menschen versammeln, die sich selbst nicht als rechts
begreifen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, was für ein Weltbild hier propagiert und was für eine aggressive Stimmung geschürt wird. Die seit 2006 durchgeführten Erhebungen der Mitte- Studien belegen, dass 10%-20% der deutschen Bevölkerung rechte und menschverachtende Einstellungen teilt, die hier zum Ausdruck kommen. Das Format dieser Demos und das Chiffre „Merkel muss weg!“ ist nicht neu. Das Phänomen heißt Pegida. Neu ist, dass diese nun in der Hamburger Innenstadt stattfinden. Aus anderen Städten, wie z.B. Dresden, wissen wir, dass eine
solche regelmäßige rechte Demo, die ohne größeren gesellschaftlichen Widerspruch durchgeführt werden kann, ein Klima der Angst für all diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen, schafft.“

Ab dem 12. Februar waren wir auf der Straße bei Gegenkundgebungen unterwegs, um deutlich zu zeigen, dass Hamburg eine vielfältige, weltoffene, bunte und tolerante Stadt ist! Auch hier können wir wieder den „Aufruf an die Zivilgesellschaft“ des „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ zitieren:
„Hamburg ist in den vergangenen Jahren von größeren rechten Demonstrationen wie Pegida verschont geblieben. In der Vergangenheit konnten rechte Aufmarschversuche durch eine breite antifaschistische Zivilgesellschaft be- und verhindert werden. Mit den Mmw-Demos erhoffen
Rechte aller Couleur, diesen zivilgesellschaftlichen Widerstand zu brechen und ihre Positionen als legitim darzustellen.
Alle Menschen, die das nicht hinnehmen wollen sind nun in der Verantwortung, diesen Demonstrationen und den damit einhergehenden Einschränkungen für Teile der Bevölkerung ein möglichst schnelles Ende zu bereiten. Dafür halten wir folgende Schritte für bedeutend:
1. Es muss klar benannt werden, worum es bei diesen Demos geht: Rassismus und rechte Hetze müssen als solches benannt werden, ebenso wie die Akteure, die diese organisieren. Das bedeutet Widersprüche und die Strategien der Rechten offen zu legen. Aus der Anerkennung von Rassismus als legitime „Meinung“ folgt eine Stärkung rassistischer Positionen. Wer schweigt stimmt zu!
2. Es ist längst Zeit zu handeln. Alle, die für eine demokratische, offene und solidarische Gesellschaft eintreten, sind aufgefordert diesen Demonstrationen und ihrem Inhalt zu widersprechen. Gemeinsam müssen wir eine breite antifaschistische Zivilgesellschaft schaffen mit
dem Ziel, diese Veranstaltungen zu beenden. Alle sind aufgefordert im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu beizutragen und sich dem rechten Treiben zu widersetzen.“

Deswegen wollen wir jeden Montag mit euch auf die Straßen Hamburgs gehen! Denn wir sagen:  Gemeinsam gegen rechte Hetze – Für eine solidarische Gesellschaft!
Genauere Infos zu den einzelnen Kundgebungen für ein weltoffenes und buntes Hamburg erfahrt ihr auf unserer Facebook Seite. Weiterlesen

Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat zum 01. Mai 2018
die Stelle der*des
Politischen Jugendbildungsreferent*in
befristet zum 31. Dezember 2018 zu besetzen.

Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist der Jugendverband von Bündnis90/Die Grünen Hamburg. Zur Unterstützung und Weiterentwicklung der politischen Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene in Hamburg wird eine*n Jugendbildungsreferent*in (10 Std./Woche) zum 01. Mai 2018 gesucht. Es handelt sich um eine geringfügige Beschäftigung (440€).

Zu den Aufgaben gehören:

  • Verwaltung des Landesverbandes, Organisation von Veranstaltungen, Gremien und Terminen
  • Organisation der allgemeinen Büro- und Geschäftsabläufe
  • Verwaltung und Betreuung von Mitgliedern und Politikinteressierten
  • Unterstützung der Arbeit des Landesvorstandes
  • Betreuung der Internetauftritte
  • Konzeption und Durchführung von politischen Bildungsangeboten
  •  [...] 

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    freitalk – ein Format zum Mitreden. Jeden ersten Freitag im Monat findet um 18:00 Uhr an wechselnden Orten in Hamburg die Veranstaltungsreihe der GRÜNEN JUGEND Hamburg statt. Gäste aus Gesellschaft und Politik erzählen von ihren Erfahrungen und Projekten. Es geht ums Zuhören und Zusehen – aber auch ums Fragen, Nachfragen und miteinander Diskutieren.

    Weitere Informationen hier. Weiterlesen

    Es war eine anstrengende G20-Gipfelwoche in Hamburg.

    Los ging es mit der Protestwelle am 2. Juli, an der wir auch teilnahmen und mit den im Vorhinein gestalteten Schildern zum friedlichen und bunten Protest beitrugen. Parallel dazu begann die Polizei beim Protestcamp Entenwerder mit der Blockade des Aufbaus. Am Abend stürmte die Polizei das Gelände mit Pfefferspray. Absolut unverhältnismäßig! Unsere Pressemitteilung dazu findet ihr hier.

    Am Dienstag nahm Grüne Jugend Sprecherin Jamila Schäfer an der Pressekonferenz des zivilgesellschaftlichen Protests teil. Sie hat noch einmal klargestellt, dass friedlicher Protest gegen die G20-Politik ermöglicht werden muss! Den Mitschnitt dazu findet ihr hier.

    Am Donnerstagabend fand die Demo „G20 – Welcome to Hell“
    statt, die von der Polizei ohne Auflagen genehmigt wurde. Nachdem einige Demonstrant_innen nach wiederholter Aufforderung ihre Vermummung nicht abnahmen, eskalierte die Situation. Flaschen und Feuerwerkskörper flogen, die Polizei stürmte, Wasserwerfer feuerten. Die Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND dazu findet ihr hier.

    In der darauf folgenden Nacht und auch am Freitagmorgen kam es zu Ausschreitungen in Altona. Dabei wurden Autos angezündet, Fenster eingeschlagen und auch ein HVV-Bus mit Passagieren attackiert.

    In der Nacht zu Samstag eskalierte die Lage völlig. Über mehrere Stunden war die Schanze ein rechtsfreier Raum, wo Kriminelle wüten konnte. Erst im Laufe der Nacht und nach Ende des Konzerts in der Elbphilharmonie war die Polizei in der Lage die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei kamen schwerbewaffnete Spezialeinheiten zum Einsatz.

    Am Samstag war der Tag der Demonstrationen. Bei der internationalen Großdemo „Grenzenlose Solidarität statt G20“ liefen wir gemeinsam mit 40-50 GJ Mitgliedern und 76.000 bis 100.000 anderen Menschen mit, um friedlich und bunt unsere Unzufriedenheit mit der Politik und dem informellen Gremium der G20 auszudrücken.

    Am Sonntag war der Tag des Aufräumens. Am frühen Morgen beseitigte die Stadtreinigung die größten und sichtbarsten Überreste der Krawalle. Gegen Mittag kamen dann 10.000 Menschen aus ganz Hamburg bei „Hamburg räumt auf“ zusammen und versuchten, das übriggebliebene Chaos der vergangenen Nächte zu beseitigen.

    Alles in allem war dieses Gipfelwochenende eine Herausforderung für alle Beteiligten.

    Der Polizei gehört gedankt, dass sie den marodierenden Banden Einhalt geboten hat. Genauso gehören aber Teile der Polizei dafür zur Rechenschaft gezogen, dass sie friedliche Demonstrant_innen und Journalist_innen getreten, geknüppelt und schikaniert haben. In einem Rechtsstaat darf so etwas nicht passieren! Das gehört genauso lückenlos aufgeklärt. Die Polizei hat mit ihrem Verhalten keineswegs zur Deskalation beigetragen.

    Politisch verantwortlich sind Angela Merkel, Olaf Scholz, Andy Grote und Hartmut Dudde, die Hamburg als Austragungsort festgelegt, vollmundige Sicherheitsversprechen abgegeben und die Situation offensichtlich nicht unter Kontrolle hatten.

    Letztendlich waren ca. 100.000 friedliche Demonstrant_innen und 20.000 Polizist_innen in der Stadt, aber auch ca. 1.000 gewaltbereite, die für die Bilder eines brennenden Schanzenviertels gesorgt haben. Statt Aufnahmen von friedlichem Protest gingen Bilder von Feuer und Zerstörung um die Welt.

    Klar ist: G20-Gipfel sollte man niemandem mehr zumuten – Weltpolitik gehört in der UNO gemacht! Denn die Ergebnisse des Gipfels sind bescheiden: Trump lehnt das Pariser Klimaschutzabkommen weiterhin ab, die Türkei macht nur mit, wenn sie Gelder bekommt und die Privatwirtschaft soll Afrika unterstützen. Im Angesicht der Macht der G20-Staaten sind die Ergebnisse schlechtweg mickrig.

    Wir wollen etwas Besseres als die G20 und deren Politik. Dafür sind WIR auf die Straße gegangen und dafür werden wir auch FRIEDLICH weiterkämpfen!

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