' Blog – Seite 2 – GRÜNE JUGEND Hamburg

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Erlebnisberichte, Meinungen und was die junggrüne Welt noch so hergibt…

Die Arbeitsgruppe (AG) „Partizipation“ hat sich zum Ziel gesetzt, Hürden zu erkennen und abzubauen, damit die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) ein vielfältigerer Verband wird und mehr jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich politisch einzubringen. Auf der Landesmitgliederversammlung am 31.03.2019 haben wir im Namen der AG einen Antrag verabschiedet, in dem wir analysiert haben, wo aktuell Hürden liegen und im Anschluss konkrete Vorschläge erarbeitet haben, wie die GJHH sich verändern muss. Die Umsetzung dieser zu planen, ist nun unsere Aufgabe.  [...] 

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Noch 29 Tage Wahlkampf! Der wohl einzige Straßenkampf auf dieser Welt, der ohne Blut von statten geht und uns trotzdem jeden Nerv raubt – aber nur nach innen. 

„Nein wirklich, nichts ist schöner als hier heute bei eisigem Wind vor ihnen zu stehen. Am 26. Mai sind die Wahlen! Und GRÜN ist die Hoffnung, Madame!“

Und nicht nur bei uns. Im Wahlkampf sind plötzlich wieder alle Parteien – und nicht nur wir – idealistisch. Im Wahlkampf macht unser Europa stark und aaaah: Hashtag-Freuropa… [...] 

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Alle halbe Jahre sind in Hamburg alle GRÜNEN-Mitglieder eingeladen, zusammenzukommen und über unsere Partei zu beraten. Auf den sogenannten Landesmitgliederversammlung (LMV) wird über unsere inhaltliche Beschlusslage, Personalia und Struktur entschieden – alles komplett basisdemokratisch. Eine solche LMV fand am 27. April statt. Und da viele Aktive der GRÜNEN JUGEND auch Mitglied in der GRÜNEN Partei sind, haben wir ordentlich mobilisiert und sind mit geschlagenen 20 jungen Menschen, verrechnet mit unseren Alumni sogar 35 Leuten in die Medienberufsschule Wandsbek eingelaufen.    [...] 

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What?! Echt jetzt?! Aber doch, so ist es: Die Auseinandersetzung mit einem Antrag für ein Klimaschutzgesetz in Hamburg war ein großer Bestandteil der Arbeit des Arbeitskreises Klima, Umwelt und Natur während der letzten Wochen. Es handelte sich um einen regelrechten Thriller – Änderungsanträge wurden geschrieben, Strategien wurden diskutiert. Noch einen Tag vor der Landesmitgliederversammlung hatten sich junggrüne Verfechter*Innen von klimagerechter Politik auf eine Schlacht auf der Landesmitgliederversammlung vorbereitet und ihre Reden präzise ausformuliert. Nun wurde der Antrag zurückgezogen. Ein Teilerfolg! [...] 

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Im folgenden Blog-Beitrag möchte ich euch einen kurzen Überblick über den sogenannten Green New Deal geben, dieser ist nun nach den USA auch in der politischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ebene der Europäischen Union zu mindestens ein Gesprächsthema. Wo kommt dieser Begriff eigentlich her? Er basiert auf dem vom US-Präsident Roosevelt initiierten New Deal, welches ein umfangreiches Wirtschaftsprogramm gegen die „Große Depression“ war. Wichtig war hierbei die umfangreiche Einbindung aller Wirtschaftsbereiche, genau dies zeichnete den New Deal als einmalig aus.  [...] 

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Vielen Dank für Euer Interesse an der PIEKS-Monatsmail. Wir freuen uns sehr über einen breiten Leser*innenkreis und die vielen positiven Rückmeldungen zur Einrichtung dieses Newletters. Inzwischen sind wir auch in der Redaktion zu einem stabilen Team zusammengewachsen und haben einen breiten Kreis an Junggrünen, die gerne für den PIEKS vom vergangenen Monat berichten. 

Wenn ihr auch Lust habt, Euch in gemütlicher Runde in Texten für die Außenvertretung der GRÜNEN JUGEND Hamburg zu engagieren – oder auch etwas zu PIEKS zurückzumelden oder zu fragen -, meldet euch sehr gerne Milla unter: milla@gjhh.de[...] 

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Es war eine anstrengende G20-Gipfelwoche in Hamburg.

Los ging es mit der Protestwelle am 2. Juli, an der wir auch teilnahmen und mit den im Vorhinein gestalteten Schildern zum friedlichen und bunten Protest beitrugen. Parallel dazu begann die Polizei beim Protestcamp Entenwerder mit der Blockade des Aufbaus. Am Abend stürmte die Polizei das Gelände mit Pfefferspray. Absolut unverhältnismäßig! Unsere Pressemitteilung dazu findet ihr hier.

Am Dienstag nahm Grüne Jugend Sprecherin Jamila Schäfer an der Pressekonferenz des zivilgesellschaftlichen Protests teil. Sie hat noch einmal klargestellt, dass friedlicher Protest gegen die G20-Politik ermöglicht werden muss! Den Mitschnitt dazu findet ihr hier.

Am Donnerstagabend fand die Demo „G20 – Welcome to Hell“
statt, die von der Polizei ohne Auflagen genehmigt wurde. Nachdem einige Demonstrant_innen nach wiederholter Aufforderung ihre Vermummung nicht abnahmen, eskalierte die Situation. Flaschen und Feuerwerkskörper flogen, die Polizei stürmte, Wasserwerfer feuerten. Die Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND dazu findet ihr hier.

In der darauf folgenden Nacht und auch am Freitagmorgen kam es zu Ausschreitungen in Altona. Dabei wurden Autos angezündet, Fenster eingeschlagen und auch ein HVV-Bus mit Passagieren attackiert.

In der Nacht zu Samstag eskalierte die Lage völlig. Über mehrere Stunden war die Schanze ein rechtsfreier Raum, wo Kriminelle wüten konnte. Erst im Laufe der Nacht und nach Ende des Konzerts in der Elbphilharmonie war die Polizei in der Lage die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei kamen schwerbewaffnete Spezialeinheiten zum Einsatz.

Am Samstag war der Tag der Demonstrationen. Bei der internationalen Großdemo „Grenzenlose Solidarität statt G20“ liefen wir gemeinsam mit 40-50 GJ Mitgliedern und 76.000 bis 100.000 anderen Menschen mit, um friedlich und bunt unsere Unzufriedenheit mit der Politik und dem informellen Gremium der G20 auszudrücken.

Am Sonntag war der Tag des Aufräumens. Am frühen Morgen beseitigte die Stadtreinigung die größten und sichtbarsten Überreste der Krawalle. Gegen Mittag kamen dann 10.000 Menschen aus ganz Hamburg bei „Hamburg räumt auf“ zusammen und versuchten, das übriggebliebene Chaos der vergangenen Nächte zu beseitigen.

Alles in allem war dieses Gipfelwochenende eine Herausforderung für alle Beteiligten.

Der Polizei gehört gedankt, dass sie den marodierenden Banden Einhalt geboten hat. Genauso gehören aber Teile der Polizei dafür zur Rechenschaft gezogen, dass sie friedliche Demonstrant_innen und Journalist_innen getreten, geknüppelt und schikaniert haben. In einem Rechtsstaat darf so etwas nicht passieren! Das gehört genauso lückenlos aufgeklärt. Die Polizei hat mit ihrem Verhalten keineswegs zur Deskalation beigetragen.

Politisch verantwortlich sind Angela Merkel, Olaf Scholz, Andy Grote und Hartmut Dudde, die Hamburg als Austragungsort festgelegt, vollmundige Sicherheitsversprechen abgegeben und die Situation offensichtlich nicht unter Kontrolle hatten.

Letztendlich waren ca. 100.000 friedliche Demonstrant_innen und 20.000 Polizist_innen in der Stadt, aber auch ca. 1.000 gewaltbereite, die für die Bilder eines brennenden Schanzenviertels gesorgt haben. Statt Aufnahmen von friedlichem Protest gingen Bilder von Feuer und Zerstörung um die Welt.

Klar ist: G20-Gipfel sollte man niemandem mehr zumuten – Weltpolitik gehört in der UNO gemacht! Denn die Ergebnisse des Gipfels sind bescheiden: Trump lehnt das Pariser Klimaschutzabkommen weiterhin ab, die Türkei macht nur mit, wenn sie Gelder bekommt und die Privatwirtschaft soll Afrika unterstützen. Im Angesicht der Macht der G20-Staaten sind die Ergebnisse schlechtweg mickrig.

Wir wollen etwas Besseres als die G20 und deren Politik. Dafür sind WIR auf die Straße gegangen und dafür werden wir auch FRIEDLICH weiterkämpfen!

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Liebe Leute, endlich ist es so weit!

Die Webseite ist neugestaltet und sieht jetzt auch auf Mobilgeräten toll aus! Und auch strukturell  hat sich einiges gebessert:

  • Die Beschlüsse sind jetzt klar als solche gekennzeichnet und lassen sich thematisch sortiert aufrufen
  • Die Pressemitteilungen sind jetzt nach Themen sortierbar
  • Wir haben jetzt eine extra Seite für Blogbeiträge. Falls ihr Lust habt, könnt auch ihr Artikel verfassen, den wir anschließend hier veröffentlichen!
  • Alle Beschlüsse, Pressemitteilungen und Artikel lassen sich nach Erscheinungsjahr sortieren
  • Alle herunterladbaren Interhalte inkl. Owncloud-Zugang sind nun in der Material-Seite zusammengefasst
  • Die Mailverteiler und der Kontakt zum LaVo sind nun unter Kontakt zu finden
  • Die Vorschau geteilter Artikel auf Facebook sieht dort nun weitaus besser aus
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    Am Mittwoch, den 25. November, waren wir als GRÜNE JUGEND Hamburg in der Mönckebergstraße unterwegs, um auf die Nachteile von Olympischen Spielen in Hamburg aufmerksam zu machen. Mit dabei war auch GRÜNE JUGEND Bundessprecher Moritz Heuberger, der uns beim Verteilen von vermeintlichen „Olympia-Geschenken“ half. Aufmerksam auf unsere Aktion machte unser Weihnachtsmann Daniel, der lauthals auf die leeren Versprechen des Senats verwies. Begleitet und interviewt wurden wir außerdem von einen Kamerateam des ZDF. [...] 

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    Für ein atomfreies Hamburg & eine atomfreie Welt!

    Die Risiken von Atomkraft sind seit Jahren bekannt. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat uns schon 1986 gezeigt, welche Folgen eine Kernschmelze hat. Die angrenzenden Gebiete sind heute noch unbewohnbar, die dort lebenden Menschen haben lanzeitige gesundheitliche Schäden davongetragen. Im Falle Fukushimas ist dies nicht anders. Trotzdem ist der endgültige Ausstieg in Deutschland von der Merkel-Koalition erst für 2022 geplant. Wir fragen uns allerdings: was ist bis 2022, kann es da nicht zu weiteren Katastrophen kommen? Wir fordern daher einen Atomausstieg deutlich vor dem jetzt angesetzten Termin! Dieser kann nur durch den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien gelingen. Die Endlagerung der großen Mengen des tödlichen und giftigen Atommülls bleibt weiterhin ungeklärt. Dazu fordern wir eine ergebnisoffene Suche nach einem sicheren Endlager. Weiterlesen