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Energie, Umwelt, Tiere

Plastik finden wir überall in unserem Alltag. Leider besonders häufig auch an Flussufern, Stränden und in Gewässern. Neben Plastiktüten und Verpackungsmaterial lassen sich mikroskopisch kleine Plastikpartikel auffinden.

Diese Kunststoffteilchen mit einer Größe von fünf Millimeter und kleiner, werden als Mikroplastik bezeichnet. In Kosmetik- und Reinigungsprodukten dienen diese Plastikpartikel als künstliche Schmirgelstoffe zum Entfernen von Schmutz oder ähnliches z.B. in Zahncremes. Sie sind zwar kaum sichtbar, jedoch sind die Auswirkungen enorm. Durch die wasserabweisenden Oberfläche von Plastik werden Schadstoffe gut aufgenommen. Kleinste Plastikteile gelangen über Meeresorganismen, die von anderen Tieren wiederum gefressen werden, so in unseren Lebensmittelkreislauf. In unserer Verdauung werden die Schadstoffe dann wieder freigesetzt und haben starken Auswirkungen auf unseren Organismus. Das bekannteste Problem ist der Einfluss von Weichmachern, das unserem Hormonsystem schadet und z.B. zu Unfruchtbarkeit sowie zu Tumorbildung führen kann. Je kleiner die Plastikpartikel sind, desto größer ist das Risiko, dass die Schadstoffe in die Organismen von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen werden. [...] 

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Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg lehnen Gas-Fracking in Hamburg und anderswo entschieden ab.

Seit Ende letzten Jahres sind Gebiete in Harburg und Bergedorf als Aufsuchungsgebiete für Erdgasgewinnung durch die hochgefährliche und umweltbelastende Methode Gas-Fracking genehmigt. Dies beobachten wir mit großer Sorge. Warum?

Beim Fracking werden gas- und erdölhaltige Gesteinsschichten in mehreren Kilometern Tiefe durch Zufuhr von sogenanntem Frackfluid unter hohem Druck aufgebrochen, um Risse im Gestein zu schaffen, zu erhalten oder zu stabilisieren. Frackfluide sind mit Chemikalien versetzte Flüssigkeiten, die in das Bohrloch gepumpt werden. Die genaue Zusammensetzung der Chemikalien wird oft geheim gehalten. Fracking ist daher aus mehreren Gründen ein unkalkulierbarer Eingriff in unsere Umwelt. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg spricht sich entschieden gegen eine Monodeponie für Schlickgut in Moorburg aus und fordert eine erneute, ausgeweitete und ergebnisoffene Standortsuche.

Die GRÜNE JUGEND Hamburgs stellt fest, dass die bisherigen Gutachten fehlerbehaftet sind; beim ersten wurden Trinkwasserbrunnen schlicht vergessen.

Die ökologisch nicht zu verantwortende weitere Ausbaggerung der Elbe durch den SPD-Senat darf nicht zufolge haben, dass Moorburg neben Kohlekraftwerk und Hafen auch noch von einer Sondermülldeponie umzingelt wird. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg lehnt die Weiterführung der Testphase für die Pferdestaffel der Hamburger Polizei entschieden ab. Innensenator Neumann (SPD) will erst Ende 2012 entscheiden, ob die vor einem Jahr eingeführte Pferdestaffel der Hamburger Polizei erhalten bleibt – zu Oppositionszeiten war seine Partei eine der größten Kritikerinnen.

Dazu sagt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Der Einsatz einer Pferdestaffel in Hamburg ist völlig überzogen. Die von ihr verursachten Kosten stehen in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen. Senator Neumann sollte gründlich abwägen, ob wir es uns im Hinblick auf die aktuelle Haushaltslage leisten können, Streifenpolizist_innen auf teuren Pferden durch die Stadt reiten zu lassen! In einer Vergrößerung der Pferdestaffel, wie sie die Gewerkschaft der Polizei fordert, sehen wir keine Lösung. Diese würde weitere Kosten und in der alltäglichen Polizeiarbeit keine Effizienzsteigerung bedeuten. [...] 

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Es sind noch fünf Tage, an denen Unterschriften für das Volksbegehren „Unser Hamburg – Unser Netz“ gesammelt werden können. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft dazu auf, die letzten Tage – insbesondere das Wochenende – zu nutzen, um die letzten Unterschriften zu sammeln.

Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt:

„Wir sind überzeugt, dass die nötigen Unterschriften zusammenkommen. Mitglieder der GRÜNEN JUGEND stehen zusammen mit hunderten anderen Menschen fast jeden Tag auf den Straßen Hamburgs und sammeln Unterschriften. Der Netzrückkauf ist unbedingt notwendig. Nur wenn die Netze den Bürger_innen selbst gehören, kann die notwendige öffentliche Kontrolle stattfinden, die für eine schnelle Energiewende notwendig ist.“ [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg unterstützt das Volksbegehren „Unser Hamburg – Unser Netz“ und spricht sich für den Rückkauf von 100 Prozent der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze aus. Nicht nur energiepolitisch ist der Rückkauf sinnvoll, sondern auch aus Fragen der demokratischen Beteiligung in wesentlichen Berreichen der Daseinsvorsorge. Ein Rückkauf gibt die Möglichkeit, auf den nötigen Umbau der Netze hinzuwirken und so einen Teil zur Energiewende beizutragen. Finanzpolitisch ist der Rückkauf ebenso sinnvoll, da die Kosten des Kaufs über Kredite finanziert werden können, die durch den Betrieb refinanziert werden können. Der Gewinn aus dem Betrieb der Netze geht so nicht an die Konzerne, sondern in die öffentliche Daseinsvorsorge. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft zur Teilnahme an den Anti-AKW Protesten im niedersächsischen Gorleben am kommenden Wochenende auf.

Majbritt Thögersen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg sagt:

„Schwarz-Gelb regiert gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung. Wieder einmal hat sich die Atomlobby gegen das Gemeinwohl durchgesetzt. Die Laufzeitverlängerungen der deutschen Atomkraftwerke sind sowohl klimapolitisch als auch ökonomisch ein Desaster. Statt auf Atomenergie zu setzten, müssen wir endlich mit erneuerbaren Energien den Weg in die Zukunft gehen.“ [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg beteiligt sich am morgigen Samstag (24. April) an der Aktions- und Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel.

Dazu Gregor M. Dutz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir freuen uns, dass so viele Leute sich gegen Atomkraft engagieren. Es darf keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke geben! Schwarz-Gelb muss einsehen, dass Atomkraft keine zukunftsfähige Technologie ist.“

Die GRÜNE JUGEND Hamburg betreut den Streckenabschnitt Nr. 25 (Berliner Tor) zusammen mit anderen Jugendorganisationen. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg wird am Donnerstag, den 24.09.2009, mit mehreren Atomfässern Hamburg bereisen, um an mehreren Stationen einen Einblick in die Problematik der sich für unzählige Generationen aufdrängenden Frage der Atommüllentsorgung zu geben.

Dabei wird (mit Schutzanzügen ausgestattet) auf den Fässern sitzend symbolisch darauf aufmerksam gemacht, dass die Frage nach der Entsorgung des ständig wachsenden Berges an radioaktiv verseuchtem Abfall nicht einfach aussitzen lässt.

Zudem findet ein „Atomdosenwerfen“ statt, bei dem alle PassantInnen, die ebenfalls ein Interesse am Wachstumsstopp des Berges von Atommüllfässern haben, durch gezielte Würfe ihren Beitrag leisten können. Für erfolgreiche TeilnehmerInnen winkt die Möglichkeit zum persönlichen Vernichten eines kleinen Schoko-AKW. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) wird am Mittwoch den 23.09.2009 ab 19:00 in der Spitalerstraße vor der Vattenfall Zentrale gegen die Energiepolitik der großen Energiekonzerne demonstrieren.

Mit dem Motto „Kein Endlager hier!“ soll auf die wachsende Problematik der Atommüllanhäufung aufmerksam gemacht werden. Zudem werden erneut die Gefahren der Energiegewinnung durch Kernkraftwerke ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Dazu der Vorsitzende der GJHH Gregor Dutz:

„Wir belasten die kommenden Generationen in absolut unverhältnismäßigem Ausmaß, wenn wir länger als irgend nötig an dieser fehlgeleiteten Technologie festhalten. Das Durchsetzen des unter Rot/Grün verhandelten Atomausstiegs darf nicht in Frage gestellt werden. Es ist unverantwortlich, dass obwohl in keiner Weise eine sichere Möglichkeit zur Endlagerung gefunden ist, von CDU und FDP ernsthaft ein möglichst langes Festhalten an dieser unvernünftigen und gefährlichen Energieform gefordert wird.“ [...] 

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