' Pressemitteilungen – Seite 16 – GRÜNE JUGEND Hamburg

Pressemitteilungen

Der Weltfrauentag ist zu einer Plattform für Themen wie Migratinnenrechte, nichtheterosexuellen Lebensstilen und Sicherung der Frauenrechte weltweit geworden.  Die Sozialistin Clara Zetkin machte auf der 2.  Sozialistischen Frauenkonferenz den Vorschlag einen internationalen Weltfreuentag einzuführen. Am 19. März 1911 wurde dieser das erste Mal gefeiert.  Ziele waren unter anderem das Wahlrecht für Frauen und die Forderung nach „ gleichem Lohn bei gleicher Leistung“. Das aktive und passive Wahlrecht wurde Frauen in Deutschland im November 1918 zugesprochen. Doch noch immer bekommen Frauen bei gleicher Arbeit 12% weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen in deutschen Unternehmen an einer Hand abzählbar, noch immer sind 30 % der Frauen im Niedriglohnsektor beschäftigt, Tendenz steigend. Und noch immer sind Frauen in Deutschland dreimal häufiger für Kinderbetreuung und Pflege verantwortlich als Männer. Die Gleichstellung von Mann und Frau im beruflichen und alltäglichen Leben ist somit immer noch weitestgehend Theorie. Hinzu kommen weltweit Frauenrechtsverletzungen in Form von sexueller Ausbeutung und Verletzungen der körperlichen Unversehrtheit. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg bedauert, dass die Initiative die Verhandlungen zur Schulreform abgebrochen hat. Die Initiative Wir wollen lernen hat in den heutigen Verhandlungen erneut bewiesen, dass sie kein Interesse an einem umfassenden Schulfrieden hat, sondern lediglich ihre eigene Klientelpolitik im Blick hat.

Dazu der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg Gregor M. Dutz:

„Der Senat hat viele gute Kompromissangebote gemacht und auch heute wieder gezeigt, dass er bereit ist sich im Sinne eines Schulfriedens zu einigen. Die Initiative hat keinen Willen zur Einigung gezeigt. Der Senat kann sich von einer so unprofessionell arbeitenden und nicht vertrauenswürdigen Initiative, die eine völlig reaktionäre Schulbildung bevorzugt, nicht an der Nase herum führen lassen. Deswegen begrüßen wir den nun anstehenden Volksentscheid. Wir sind uns sicher, dass die Mehrheit der Bürger_innen für längeres gemeinsames Lernen ist und mit uns für ein gerechteres Schulsystem stimmen wird.“ [...] 

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Am 13. Febraur wollen Neonazis aus ganz Europa der Bombardierung Dresdens gedenken und haben dazu eine Großdemonstration angemeldet. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft zur Teilnahme an friedlichen Protesten gegen diese Demonstration und gegen Geschichtsrevisionismus auf. Wir setzen uns für Toleranz und Demokratie ein.

Dazu die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg Jennifer Broocks:

„Wir wollen uns am 13. Februar in Dresden den Neonazis entgegenstellen und unterstützen deshalb das Bündnis „Dresden – nazifrei“. Wir werden nicht zulassen, dass dieser Tag von den Faschisten für ihre menschenfeindliche Ideologie missbraucht wird. All jene, die versuchen werden, sich den Neonazis aktiv und friedlich entgegenzustellen, können sich unserer Solidarität sicher sein.“ [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg solidarisiert sich mit den Studierenden die in der Universität Hamburg das Audimax besetzen.

Der Vorsitzende Gregor M. Dutz sagt:

„Wir begrüßen die friedliche Besetzung und unterstützen die Forderungen nach Gebührenfreiheit und Demokratisierung des Studiums.“

Durch die Einführung des Bachelor/Master-Systems hat sich das Studium stark verändert. Die GRÜNE JUGEND Hamburg wünscht eine Reform des Bologna-Prozesses, die ein freies, kritisches und selbstbestimmtes Studium ermöglicht. „Insbesondere fordern wir die Abschaffung der Studiengebühren und Master-Studienplätze für alle Bachelorabsolventinnen und -absolventen.“, so Dutz[...] 

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Auf der Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Hamburg wurde ein neuer Vorstand gewählt. Im nächsten Jahr möchte die GRÜNE JUGEND die schwarz-gelbe Regierung im Bund kritisch im Blick behalten und gegen Sozialabbau und Ausstieg aus dem Atomausstieg protestieren. Die Vorsitzenden wurden in ihrem Amt bestätigt: Jennifer Broocks (20) und Gregor Dutz (22) koordinieren weiterhin die Arbeit der GRÜNEN JUGEND. Neu in den Vorstand sind Mareike Engels (21) als Pressesprecherin und Raphael Fösel (24) als Schatzmeister. Alle vier studieren an der Universität Hamburg. Weiterhin sind die Schülerinnen Lena Mußlick (17) und Majbritt Thögersen (17) aus Harburg im Landesvorstand. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg wird am Donnerstag, den 24.09.2009, mit mehreren Atomfässern Hamburg bereisen, um an mehreren Stationen einen Einblick in die Problematik der sich für unzählige Generationen aufdrängenden Frage der Atommüllentsorgung zu geben.

Dabei wird (mit Schutzanzügen ausgestattet) auf den Fässern sitzend symbolisch darauf aufmerksam gemacht, dass die Frage nach der Entsorgung des ständig wachsenden Berges an radioaktiv verseuchtem Abfall nicht einfach aussitzen lässt.

Zudem findet ein „Atomdosenwerfen“ statt, bei dem alle PassantInnen, die ebenfalls ein Interesse am Wachstumsstopp des Berges von Atommüllfässern haben, durch gezielte Würfe ihren Beitrag leisten können. Für erfolgreiche TeilnehmerInnen winkt die Möglichkeit zum persönlichen Vernichten eines kleinen Schoko-AKW. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) wird am Mittwoch den 23.09.2009 ab 19:00 in der Spitalerstraße vor der Vattenfall Zentrale gegen die Energiepolitik der großen Energiekonzerne demonstrieren.

Mit dem Motto „Kein Endlager hier!“ soll auf die wachsende Problematik der Atommüllanhäufung aufmerksam gemacht werden. Zudem werden erneut die Gefahren der Energiegewinnung durch Kernkraftwerke ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Dazu der Vorsitzende der GJHH Gregor Dutz:

„Wir belasten die kommenden Generationen in absolut unverhältnismäßigem Ausmaß, wenn wir länger als irgend nötig an dieser fehlgeleiteten Technologie festhalten. Das Durchsetzen des unter Rot/Grün verhandelten Atomausstiegs darf nicht in Frage gestellt werden. Es ist unverantwortlich, dass obwohl in keiner Weise eine sichere Möglichkeit zur Endlagerung gefunden ist, von CDU und FDP ernsthaft ein möglichst langes Festhalten an dieser unvernünftigen und gefährlichen Energieform gefordert wird.“ [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) freut sich auf ein friedliches Schanzenfest. Wir schließen uns dabei der Forderung zahlreicher örtlicher Gastronomen und Einzelhändler an, die eine Einmischung der Polizei weitreichend ablehnen.

Der Vorsitzende der GJHH Gregor Dutz dazu:

„Wir fordern Polizei und Schanzenfestbesucher dazu auf, sich nicht gegenseitig zu provozieren. Insbesondere die Polizei darf nicht erneut durch unverhältnismäßiges Vorgehen auch gegen Unbeteiligte zur Eskalation der Lage entscheidend beitragen. Wir erwarten von Innensenator Ahlhaus (CDU) aus den Fehlern im Vorgehen der Polizei beim letzten Mal gelernt zu haben. Das Schanzenfest ist ein linksalternatives Straßenfest und darf nicht zum Austragungsort von Konflikten zwischen Polizei und linker Szene gemacht werden.“ [...] 

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Die NPD veranstaltet am Freitag den 11.09.09 eine Kundgebung gegen das Schanzenfest, mit dem Motto „Recht und Ordnung durchsetzen“. In dieser zynischen Bezeichnung liegt das Wesen der faschistischen Ideologie offen. Mitglieder der NPD reagierten wiederholt bei Aktivitäten oder Meinungsäußerungen gegen ihre Sache mit gewalttätigen Angriffen gegen kritische Passantinnen und Passanten. Dieselben Personen fordern nun ein präventives, rigoroses Durchgreifen gegen Personenkreise, die ihrem Gesellschaftsbild entgegen stehen, um Platz zu schaffen für ihre verdrehte, menschenfeindliche Weltanschauung. [...] 

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Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) erteilt einem Umzug oder Teilumzug der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook eine klare Absage. Stattdessen befürwortet sie den Erhalt und die Erweiterung der Universität am jetzigen Standort in Eimsbüttel.

Dazu der Vorsitzende der GRÜNEN JUGEND Hamburg, Gregor M. Dutz:

„Die Universität aus den historisch gewachsenen Strukturen im Herzen der Stadt zu reißen halten wir für grundsätzlich falsch. Weder die Studierenden noch die Bürger der Stadt Hamburg befürworten den Uni-Umzug. Stattdessen muss endlich massiv am jetzigen Standort investiert werden und Sanierungen müssen schnell vorangetrieben werden. Es muss auch der Abriss und Neubau von Gebäuden ins Auge gefasst werden, um möglichst alle Institute auf dem Campus zu konzentrieren und ausreichend Platz für die Entwicklung der Universität zu schaffen.“ [...] 

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