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Soziales & Gleichberechtigung

Schluss mit unbezahlbaren WG-Zimmern und kaputter Infrastruktur – wir wollen, dass junge Menschen überall gut und bezahlbar leben können.
Deshalb sind wir am Wochenende des 09.-12.08. auf unserer Sommerakademie in unsere Wohnraumkampagne gestartet. In den nächsten Wochen werden wir im ganzen Land mit unseren Ideen für bezahlbares Wohnen in der Stadt und lebenswertes Wohnen auf dem Land auf die Straße gehen. Sei mit dabei und wohn in dieser Welt, wie es dir gefällt!

Hier ein paar Umstände, die wir dringend mit euch bekämpfen wollen:
In den Großstädten und Metropolen: Seit 1995 sind die unteren Reallöhne gesunken, während die Mieten steigen. Sie sind nur ein Beispiel für die Ungerechtigkeit, dass Menschen sich ihre Wohnung oder ihr WG-Zimmer nicht mehr leisten können und aus Stadtvierteln verdrängt werden. Wir fordern: Das Einkommen muss endlich für das gute Wohnen reichen!
In ländlicheren und Strukturell schwachen Regionen: Ein Bus, der von 8-16 Uhr einmal pro Stunde fährt und am Wochenende gar nicht – kommt dir das bekannt vor? Kein Zufall! Für viele junge Menschen auf dem Land ist eine schlechte Infrastruktur Realität. Viel zu lange wurde viel zu wenig hier reininvestiert. Wir wollen, dass du auch dann gut voran kommst, wenn du kein Auto hast und fordern: Mehr und besserer ÖPNV für den ländlichen Raum! [...] 

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Der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hamburg wird beauftragt, Maßnahmen für mehr Partizipation bis zur Herbst-LMV zu erarbeiten. Diese sollen darauf abzielen, Menschen, die es aufgrund ökonomischer, zeitlicher, familiärer und sonstiger Zwänge schwer haben, sich politisch zu engagieren, ihr Engagement zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.

Der Schatzmeister der GRÜNEN JUGEND Hamburg wird beauftragt, die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten der GRÜNEN JUGEND Hamburg daraufhin zu überprüfen, inwieweit diese „Maßnahmen“ durchführbar sind und diese ggf. in die Planung des Haushaltsentwurfs der GRÜNEN JUGEND Hamburg für 2019 einzubeziehen. [...] 

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Im Jahre 1918 endete der Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland, 1919 durften Frauen erstmals wählen. Seit dem ist viel Zeit vergangen, dennoch ist die Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen noch nicht erreicht. Vor allem in der Arbeitswelt werden Frauen häufig noch strukturell benachteiligt.

Das Grundgesetz enthält in Artikel 3 die Grundsätze, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind (Absatz 1) und Männer und Frauen gleichberechtigt sind (Absatz 2). Dem Staat wird ebenso im Artikel 2 aufgetragen, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Aus dem Grundgesetz leitet sich also unmittelbar eine Handlungsmaxime ab, die auch nicht mit Verweis auf ein Bundesgesetz eingeschränkt wird. [...] 

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 Am 05. August 2017 findet zum 37. Mal der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“ werden Hunderttausende für die Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen demonstrieren.Dazu sagt Johannes Müller, Bundestagskandidat der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Mit der Öffnung der Ehe gibt es dieses Jahr einen Anlass zum Feiern. Nach Jahren des Stillstands in Sachen LGBTIAQ*-Rechten in Deutschland ist dieses Jahr endlich ein Schritt nach vorn getan worden. Das ist nicht zuletzt Volker Beck zu verdanken, der jahrelang dafür kämpfte und mit seinem Antrag auf der Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN das Thema wieder in die Schlagzeilen brachte. Doch mit der Öffnung der Ehe ist noch längst nicht alles erreicht. Der Kampf gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft geht weiter, in der Politik und in der Gesellschaft.“ [...] 

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Unter dem Motto des CSD „Normal ist, wer Menschen achtet!“ haben wir heute für eine bunte Gesellschaft ohne Homo-, Bi- und Trans*phobie demonstriert! Mit dabei waren Anton und Lia aus dem Bundesvorstand. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gegangen sind, gut gelaunt und bunt gefeiert und so ein Zeichen gegen die Vorstellungen von Reaktionären, wie der AfD, gesetzt haben.

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Am 06. August 2016 findet zum 36. Mal der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto „Normal ist, wer Menschen achtet“ werden Hunderttausende für die Rechte Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen demonstrieren.

Dazu sagt Emma Hansen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

Dank AfD, Pegida, „besorgten Eltern“ und ähnlichen Gruppierungen ist es in diesem Jahr wichtiger denn je, auf der Straße Flagge zu zeigen für gleiche Rechte und gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie. Wir stellen uns laut und bunt rechten Hetzer_innen entgegen, die die Gesellschaft aus den 1950er Jahren wiederhaben wollen und mühsam erkämpfte Rechte queerer Menschen in Frage stellen. Uns freut besonders, dass dieses Jahr erstmals auch queere Geflüchtete auf der CSD-Parade vertreten sein werden. [...] 

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In Artikel 2 des Grundgesetzes sind das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit, sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit festgeschrieben. Daraus ergibt sich unserer Meinung nach auch ein Recht auf Verhütung. Alle Menschen sollen sich vor Krankheiten schützen können und selbst entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen möchten.

Auch die UN-Weltfrauenkonferenz schrieb schon 1995: „Reproduktive Gesundheit bedeutet deshalb, dass Menschen ein befriedigendes und ungefährliches Sexualleben haben können und dass sie die Fähigkeit zur Fortpflanzung und die freie Entscheidung darüber haben, ob, wann und wie oft sie davon Gebrauch machen. In diese letzte Bedingung eingeschlossen sind das Recht von Männern und Frauen, informiert zu werden und Zugang zu sicheren, wirksamen, erschwinglichen und akzeptablen Familienplanungsmethoden ihrer Wahl sowie zu anderen Methoden ihrer Wahl zur Regulierung der Fruchtbarkeit zu haben, die nicht gegen die rechtlichen Bestimmungen verstoßen.“ [...] 

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Hebammen begleiten Frauen und ihre Familien in der Schwangerschaft, während der Geburt und in der Zeit danach. Ihre Arbeit ist wichtig für eine selbstbestimmte und sichere Geburt. Sie gewährleisten das Recht der Schwangeren, über das ”wie” und ”wo” der Geburt selber zu entscheiden. Die freie Wahl der Geburt – ob im Krankenhaus, Zuhause oder im Geburtshaus – ist im Sozialgesetzbuch festgeschrieben, gerät aber in Gefahr, weil sich immer weniger Hebammen leisten können, Geburtshilfe anzubieten. Nun hat auch noch die letzte Versicherung angekündigt, aus dem Geschäft im nächsten Jahr auszusteigen. Das Ende eines Berufes? Hoffentlich nicht. Wir fordern die Bundesregierung daher zum Handeln auf! [...] 

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