Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) ist der Jugendverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Hamburg. Wir stehen der Partei nahe, sind jedoch eigenständig. Wir bilden uns stets unsere eigene Meinung und scheuen uns auch nicht, die GRÜNEN zu kritisieren, wenn es uns nötig erscheint.

Wir treffen uns jede Woche zum Vernetzungstreffen (VT) und diskutieren über die verschiedensten Themen. Die Welt verändern wir aber nicht nur im Sitzen, sondern wir tragen unsere Ideen mit vielen bunten und kritischen Aktionen auf die Straße. Wir nehmen an Demonstrationen teil und vernetzen uns mit Jugendgruppen und anderen Initiativen.

Bei uns könnt ihr euch engagieren, wenn ihr euch mit den folgenden drei Worten identifiziert: jung, grün & stachlig.

jung. Unsere Generation ist von den Entscheidungen, die heute getroffen werden, betroffen. Wenn heute Fracking erlaubt und Gen-Mais auf den Feldern gepflanzt wird, wenn Bürger_innenrechte immer mehr beschnitten werden, wenn immer weniger Menschen immer mehr Einfluss haben, dann sind wir es, die in der Zukunft mit den Konsequenzen leben müssen. Es ist an uns, jetzt aktiv zu handeln!

Mit Seminaren, Kongressen, Workshops und Aktionen wollen wir uns die Probleme erarbeiten und uns an politische Grundsatzfragen heranführen.

grün. Der Schutz der Umwelt ist das Ziel, welches uns vereint. Wir setzen uns entschieden für ein stabiles Ökosystem und ökologische und soziale Gerechtigkeit ein. Daher streiten wir für mehr Nachhaltigkeit und fordern und fördern einen bewussteren Konsum. Gentechnik, Massentierhaltung und die industrialisierte Landwirtschaft lehnen wir genauso ab wie den Energiegewinn aus Atomkraft und fossilen Brennstoffen. Wir wollen, dass die Stadt Hamburg mit gutem Beispiel voran geht und nicht die Zeiten der „Umwelthauptstadt“ vergisst. Als Maßnahmen auf dem Weg zu einer ‚grünen‘ Stadt fordern wir beispielsweise die Einführung eines Veggie-Day und orientieren uns am Leitbild der autofreien Stadt mit einem solidarisch über Steuern finanzierten HVV.

stachlig. ‚grün‘ sein bedeutet für uns mehr, als nur Umweltpolitik zu betreiben. Wir sind ökologisch, sozial, basisdemokratisch, emanzipatorisch, antirassistisch, antinational, gewaltfrei, globalisierungs- und kapitalismuskritisch und denken global – kurz gesagt: Wir sind unbequem. Wir hinterfragen das System und sind uns sicher, dass wir bestehende Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme überdenken müssen, wenn wir in dieser Welt soziales und ökologisches Gleichgewicht herstellen wollen.

Geschlechtergerechte Sprache

Einer unserer Grundsätze ist die Gleichberechtigung unabhängig vom Geschlecht. Dies fängt bei unserer Sprache an. Wir wollen nicht nur vom männlichen Geschlecht reden, also beispielsweise von „Busfahrern“. Eine Möglichkeit, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden, ist die Nutzung des sogenannten „Binnen-I“; also einem I, das zwischen die Worte „Busfahrer“ und „Busfahrerinnen“ geschoben wird. Das sieht dann so aus: „BusfahrerInnen“. Da wir aber auch Menschen berücksichtigen möchten, die sich keinem Geschlecht zuordnen wollen oder können, nutzen wir den sogenannten „Gender-Gap“, einen Unterstrich: „Busfahrer_innen“.