Es sind noch fünf Tage, an denen Unterschriften für das Volksbegehren „Unser Hamburg – Unser Netz“ gesammelt werden können. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft dazu auf, die letzten Tage – insbesondere das Wochenende – zu nutzen, um die letzten Unterschriften zu sammeln.

Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt:

„Wir sind überzeugt, dass die nötigen Unterschriften zusammenkommen. Mitglieder der GRÜNEN JUGEND stehen zusammen mit hunderten anderen Menschen fast jeden Tag auf den Straßen Hamburgs und sammeln Unterschriften. Der Netzrückkauf ist unbedingt notwendig. Nur wenn die Netze den Bürger_innen selbst gehören, kann die notwendige öffentliche Kontrolle stattfinden, die für eine schnelle Energiewende notwendig ist.“

Auch die Atomkonzerne und jetzigen Betreiber der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze haben gemerkt, dass es die Hamburger_innen Ernst meinen und werben massivst und teilweise mit unfairen Mitteln gegen das Volksbegehren.

Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, hierzu:

„Wir verurteilen die feige Kampagne, mit der E.ON und Vattenfall nahestende Kreise versuchen, die Meinung der Bürger_innen zu manipulieren. Der Vorwurf, die Netzübernahme würde 1.000 Arbeitsplätze gefährden, ist absurd. Im Gegenteil: Arbeitnehmer_innen würden von den Atomkonzernen mit in das neue, städtische Unternehmen übernommen werden. Dieses wäre demokratisch kontrolliert und somit sehr viel stabiler als Unternehmen, die Teil der freien Marktwirtschaft sind. Weiterhin schafft die Netzübernahme neue Arbeitsplätze – durch den besseren Ausbau der Netze werden erneuerbare Energien stark gefördert. Den Dialog in der Öffentlichkeit zu suchen, das wäre eine faire Auseinandersetzung mit dem Volksbegehren. Aber Plakate überkleben? Das ist Sachbeschädigung.“