„Für grüne und nachhaltige Spiele“ – Dieser Beschluss ist frech!
Die GRÜNEN Hamburg haben sich heute auf der Landesmitgliederversammlung für eine Hamburger Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgesprochen. „Für grüne und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“ titelt der Landesvorstand.
Wir als GRÜNe JUGEND Hamburg sind enttäuscht.
Heute, nach dem die rot-grüne Regierung schon 11 Millionen für die Bewerbung ausgegeben hat, diesen Beschluss unter Zeitdruck nachzuholen – das rückt nichts gerade. Das ist frech und wird unserem basisdemokratischen Anspruch nicht gerecht!,
sagt Carro Göbel (dey/deren), Landessprecher*in der GRÜNEN JUGEND Hamburg
„Grün und nachhaltig“ ist kein Label für Kreuzfahrtschiffe, die mit Schweröl anreisen. Nicht für ein Finanzkonzept, welches Sicherheitskosten mit null ansetzt. Nicht für ein IOC, das seine Klimaversprechen für Brisbane 2032 nach wenigen Monaten wieder einkassiert hat.
Das ist nicht nachhaltig. Das ist Greenwashing mit Hafenblick, so Göbel.
Diese Spiele werden ein Defizit in der Hamburger Kasse hinterlassen. Die Mieten werden steigen. Obdachlose werden verdrängt, damit das Stadtbild aufgehübscht wird.
Das ist keine Chance für alle — das sind Spiele für wenige, bezahlt von allen.
erklärt Carro Göbel (dey/deren), Landessprecher*in der GRÜNEN JUGEND Hamburg.
Wir sind schockiert, wie eine Partei, die sich für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzt, eine solche Entscheidung treffen kann.
Eine feministische Partei, bindet sich nicht vertraglich an eine transfeindliche und sexistische Organisation wie das IOC!
macht Carro Göbel (dey/deren), Landessprecher*in der GRÜNEN JUGEND Hamburg, deutlich.
Wir werden diesen Beschluss nicht mittragen. Beim Referendum am 31. Mai werden wir die Hamburger*innen auffordern, das zu tun, was diese Partei heute hätte tun sollen: Nein zu sagen.

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