Die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, Majbritt Thögersen, erklärt dazu:

„Die Auflösung der Koalition war überfällig und hätte spätestens nach dem Rücktritt Ole von Beusts geschehen müssen. Mit der Schulreform scheiterte eines der letzten überzeugenden gemeinsamen Projekte der schwarz grünen Koalition. Nach dem Neustart der Koalition unter Christoph Ahlhaus zeichnete sich die Senatsarbeit hauptsächlich durch Streitigkeiten aus. Als GRÜNE JUGEND sehen wir nicht, dass Schwarz-Grün grundsätzlich ein zukunftsfähiges Konzept ist und hoffen, dass dies jetzt auch auf breiterer Ebene verstanden wird.“

Die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, Mareike Engels, ergänzt:

„Vorgezogene Wahlen sind der richtige Weg, um in dieser schwierigen Lage die Entscheidung des „Wie weiter“ in die Hand der Bürger_innen zu legen. Wir verstehen, dass in den letzten Monaten und Jahren viel Vertrauen in die Arbeit der GAL verloren gegangen ist und hoffen, dass auch die Verantwortlichen der Partei sich dies zu Herzen nehmen. Die Hamburger Bürger_innen verdienen einen fairen Wahlkampf, der anhand von Inhalten geführt wird. Die Herausforderungen der nächsten Jahre brauchen grüne Antworten und Ideen. Wir hoffen, dass es der GAL gelingt mit überzeugenden, grünen Konzepten verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.“