Die GRÜNE JUGEND Hamburg bedauert, dass die Initiative die Verhandlungen zur Schulreform abgebrochen hat. Die Initiative Wir wollen lernen hat in den heutigen Verhandlungen erneut bewiesen, dass sie kein Interesse an einem umfassenden Schulfrieden hat, sondern lediglich ihre eigene Klientelpolitik im Blick hat.

Dazu der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg Gregor M. Dutz:

„Der Senat hat viele gute Kompromissangebote gemacht und auch heute wieder gezeigt, dass er bereit ist sich im Sinne eines Schulfriedens zu einigen. Die Initiative hat keinen Willen zur Einigung gezeigt. Der Senat kann sich von einer so unprofessionell arbeitenden und nicht vertrauenswürdigen Initiative, die eine völlig reaktionäre Schulbildung bevorzugt, nicht an der Nase herum führen lassen. Deswegen begrüßen wir den nun anstehenden Volksentscheid. Wir sind uns sicher, dass die Mehrheit der Bürger_innen für längeres gemeinsames Lernen ist und mit uns für ein gerechteres Schulsystem stimmen wird.“

Der von der Initiative immer wieder geforderte Modellversuch stellt nichts weiter als eine Hinhaltetaktik dar. Die Erfolge von längerem gemeinsamem Lernen sind längst empirisch bewiesen. In Europa sind wir mit der Trennung nach vier Jahren einmalig. Es ist daher an der Zeit die längst überfällige Reform umzusetzen, anstatt die Schüler_innen und Eltern für die nächsten Jahre in Unsicherheit zu lassen. Die GRÜNE JUGEND freut sich auf die nun hoffentlich inhaltlich geführte Schuldebatte und die Chance für Hamburg einen wichtigen Schritt für eine gerechte Bildungspolitik zu tun.