GRÜNE JUGEND Hamburg beschließt Forderungen an GRÜNES Wahlprogramm und wählt Kandidat_innen

Auf ihrer gestrigen Landesmitgliederversammlung hat die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) ihre Forderungen an das Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hamburg zur Bürgerschaftswahl 2015 debattiert und beschlossen. Diese Forderungen will sie nun in die Partei und in die Stadt hinein tragen.

Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt dazu:

„Als GRÜNE JUGEND Hamburg haben wir die Vision einer sozial-gerechten, ökologischen und bunten Stadt. Mit unseren Forderungen wollen wir diese Ideen umsetzen. Wir wollen eine emissionsfreie und grüne Stadt mit Raum für Urban Gardening und Grundwasserschutz durch ein Verbot von Fracking. Wir fordern autofreie Stadtteilzentren und die Förderung des Radverkehrs. Stadtteilschulen sollen durch mehr Lehrer_innen und eine umfassende Umsetzung des Inklusionsgedankens nachhaltig gestärkt werden. Für die Hamburger Hochschulen muss die Ausfinanzierung perspektivisch gewährleistet sein. Dadurch schaffen wir Masterplätze für alle. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, Maßnahmen gegen den Mietenwahnsinn und echte Teilhabe von jungen Menschen an politischen Prozessen.

Diese Forderungen wollen wir nicht nur in die Stadt, sondern auch in die GRÜNE Partei hineintragen. Wir wünschen uns, dass die GRÜNEN klar Position gegen die Elbvertiefung und für günstige Tarife im HVV beziehen. Damit kann es uns gemeinsam gelingen, Hamburg ökologischer und sozialer zu gestalten.“

Darüber hinaus hat die GRÜNE JUGEND Hamburg Voten an Mareike Engels und Maximilian Bierbaum vergeben. Sie wollen für die GRÜNE JUGEND Hamburg auf den Listen der GRÜNEN für die Hamburgische Bürgerschaft kandidieren.

Maximilian Bierbaum und Mareike Engels vor einer grün-gelben Wand

Mareike Engels ist 25 Jahre alt, wohnt in Bahrenfeld, ist Studentin und war von 2010 bis 2012 Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg. Sie sagt zu ihrer Kandidatur:

„Ich möchte, dass in unserer Stadt niemand zurück gelassen wird und alle Menschen willkommen sind. Unser wirtschaftliches System produziert Gewinner_innen und Verlierer_innen. Hier muss Politik ein Ausgleich schaffen und die Interessen der Menschen, die über weniger Macht verfügen, im Blick behalten. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle Kinder gleiche Chancen haben. Auch Frauen müssen im Alter von ihrer Rente leben können. Und alle Menschen, egal welchen Namen sie tragen, sollen die gleichen Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder eine Wohnung haben.

Diesen Herausforderungen muss sich die Politik stellen, wenn sie garantieren möchte, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft partizipieren können. Dafür möchte ich als Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Hamburg streiten.“

Maximilian Bierbaum ist 22 Jahre alt, wohnt in St. Georg, ist ebenfalls Student und zurzeit Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg. Er erklärt zu seiner Kandidatur:

„Ich freue mich, die GRÜNE JUGEND Hamburg in dieser Doppelspitze im Wahlkampf zu vertreten. Wenn Hamburg eine moderne Stadt sein will, muss Hamburg auch von Menschen gestaltet werden, die keine Angst vor Veränderung haben. Diese Stadt ist mehr als nur Beton und Hafen. Eine moderne Stadt leistet ihren Beitrag zum Umweltschutz. Sie ergreift Maßnahmen, um den Klimawandel zu bremsen und die Lebensqualität zu steigern. Sie schafft die Energiewende, reduziert den Autoverkehr und bewahrt Grünflächen.

Gleichzeitig ist eine moderne Stadt für die Menschen da. Sie stärkt die Rechte von Flüchtlingen, statt sie auf der Straße sitzen zu lassen und begreift nicht Spekulant_innen, sondern Stadtteilinitiativen als ihren natürlichen Partner. Hamburg braucht Veränderung – und für diese Veränderung setze ich mich ein.“