Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat einen neuen Landesvorstand


Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 27. Oktober 2015
Thema: Wahl eines neuen Landesvorstands

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 14.10., hat die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) einen neuen Landesvorstand gewählt.
Emma Hansen (15, Schülerin) wurde in ihrem Amt als Landessprecherin bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Daniel Weßling als politischer Geschäftsführer (16, Schüler). Neu im Landesvorstand sind hingegen Johannes Müller (22, Student), als zweiter Teil des Sprecher_innen-Duos und die Beisitzerinnen Lotte Pohl (16, Schülerin) und Korinna Krön (16, Schülerin).

Weitere Information zu den einzelnen Landesvorstandsmitgliedern sind hier zu finden.

Desweiteren wurden auf der Landesmitgliederversammlung zwei Satzungänderungsanträge verabschiedet. Die aktualisierte Fassung der Satzung findet man nun hier.

Dazu sagt Emma Hansen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

Mit neuen Gesichtern, frischer Energie und viel Elan startet der neue Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hamburg. Ein großes Thema für die nächste Zeit wird Hamburgs Bewerbung für Olympia sein. Olympische Spiele wird Hamburg nur um einen sehr hohen Preis veranstalten können. Neben den hohen finanziellen Belastungen werden große Teile der Stadt in Hochsicherheitszonen verwandelt und die Gentrifizierung wird weiter vorangetrieben. Den meisten Hamburger_innen bleiben von den olympischen Spielen nur hohe Kosten und der Blick aus der Ferne auf den Kleinen Grasbrook. Hamburg kann bei Olympia eben nicht nur gewinnen, sondern in vielerlei Hinsicht nur verlieren. Deshalb werben wir für ein „Nein!“ am 29. November.

Johannes Müller, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:

Das zweite große Thema des nächsten Jahres in Hamburg wird zweifelsohne die menschenwürdige Unterbringung und Eingliederung der Menschen sein, die in unsere weltoffene Stadt kommen, um dort Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen. Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg werden dafür eintreten, nicht die fehlerhafte Integrationspolitik des letzten Jahrhunderts zu wiederholen. Migrant_innen müssen von vorn herein aktiv in unsere Gesellschaft eingeladen werden. Denn Integration ist nicht nur eine Bring- sondern eben auch eine Holschuld. Dazu zählen neben anfänglichen Sprachkursen und Berufsqualifikation später auch ein gleichberechtiger Zugang zum Abreitsmarkt und nicht etwa ein Aussetzen des Mindestlohnes oder anderweitig destruktive Vorschläge. Wir wollen eben gerade verhindern, dass sich eine sozial benachteiligte Gesellschaftsschicht bildet.