Die Bundesregierung fährt die Energiewende an die Wand, in Hamburg wird das Kohlekraftwerk Moorburg ausgiebig getestet. Aus diesem Grund hat die GRÜNE JUGEND Hamburg gemeinsam mit Theresa Kalmer, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND, eine Fahrradprotestfahrt zum Kohlekraftwerk Moorburg unter dem Motto „Grillkohle statt Kohlestrom“ unternommen.

Dazu erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Das Kohlekraftwerk Moorburg ist eines der größten Fehler der letzten Jahre in der Hamburger Politik. Dies ist auch der schwarz-grünen Koalition zuzuschreiben.
Wir fordern den Hamburger Senat auf, sich auf Bundesebene für einen schnellen Kohleausstieg einzusetzen und endlich für eine wahre Energiewende in allen Facetten zu engagieren.
Auch wenn das Kraftwerk Moorburg eines der effektivsten im Bundesgebiet ist, bleibt es ein Schandfleck in der Hamburger Energielandschaft. Wir fordern, auch im Zuge des Netzrückkaufs, eine dezentraler Energieversorgung in Hamburg. So kann das Kraftwerk Moorburg möglichst schnell ersetzt werden.“

Theresa Kalmer, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND, ergänzt:

„Noch nie wurde so viel Kohle genutzt und noch nie war Kohle so günstig wie heute. Die Politik der Großen Koalition setzt alles daran Kohle als festen Bestandteil des Strommixes für die nächsten Jahrzehnte zu halten. Sie bedient dabei Profitinteressen der vier großen Energieunternehmen und verhindert eine Dezentralisierung der Energieversorgung. Die Große Koalition überspielt dabei die enormen Umweltschäden, Gesundheitsrisiken und Klimafolgen, die durch die Nutzung von Kohle entstehen. Eine echte Energiewende kann nur mit einer klaren Absage an Kohle ab spätestens 2030 funktionieren.“