Auf ihrer Landesmitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch hat sich die GRÜNE JUGEND Hamburg gegen Gas-Fracking in Hamburg und anderswo positioniert.

Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt hierzu:

„Gas-Fracking ist ein starker Eingriff in die Umwelt, schadet unserer Gesundheit und ist alles andere als nachhaltig. Wer Gas-Fracking vorantreibt, ist der Überzeugung, dass wir unseren Energiebedarf auch weiter aus fossilen Energieträgern decken können. Das halten wir für falsch. Anstrengungen für Gas-Fracking sind besser in der Förderung und Effizienzmaximierung von erneuerbaren Energien aufgehoben.
Wir fordern daher ein Verbot von Gas-Fracking. Auf dem Weg dahin sollen Unternehmen die Pflicht haben, vor Erschließung oder Aufsuchung von Fracking-Gebieten eine Umweltverträglichkeitsstudie bei den zuständigen Behörden vorzulegen und genehmigen zu lassen.“

Darüber hinaus wurden auf der Landesmitgliederversammlung die Weichen für die Bezirks- und Europawahlen im kommenden Jahr gestellt.

Dazu sagt Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir wollen mehr Europa, nicht weniger! Daher wollen wir uns gegen rechtspopulistische und antieuropäische Parteien einsetzen und für ein Europa streiten, das Solidarität groß schreibt, Grenzen öffnet, Vielfalt schafft und die Umwelt schützt. In den sieben Bezirken Hamburgs geht es darum, diese Themen konkret umzusetzen. Als besondere Aufgabe sehen wir es, 16- und 17-Jährige, die nach dem Volksentscheid zum ersten mal an einer Wahl in Hamburg teilnehmen dürfen, zum Wählen zu motivieren.“

Zusätzlich wurde ein Antrag beschlossen, der für eine Verbesserung der Rechte und der Lebenssituation von taubblinden Menschen eintritt. Ein letzter beschlossener Antrag fordert die Hamburger GRÜNEN auf, eine Doppelspitze zur Bürgerschaftswahl 2015 per Urwahl zu bestimmen.