Am Samstag, den 27. September 2014 beschließen die Hamburger GRÜNEN auf ihrer Landesmitgliederversammlung das GRÜNE Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl. Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) hat knapp 80 Änderungsanträge an das Programm gestellt. Viele davon wurden übernommen, über einige wird am Samstag abgestimmt.

Eine Forderung der GJHH, die am Samstag abgestimmt wird, ist, sich perspektivisch für autofreie Quartiere einzusetzen.

Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt dazu:

„Wir wollen die Stadt für alle zu einem Ort der Begegnung machen und die Umweltbelastung senken. Dafür sollen vermehrt autofreie Straßen eingeführt werden. Fest steht: Quartiere ohne Autos bedeuten für uns ein Mehr an Lebensqualität. Vorschläge für autofreie Straßen wollen wir im Dialog mit den Bürger_innen sammeln und dann umsetzen. Langfristig setzen wir uns für eine komplett autofreie Innenstadt und autofreie Quartierszentren ein.“

Eine weitere Forderung der GJHH ist, das Recht auf Wohnen in der Hamburger Verfassung zu verankern und wirksame Maßnahmen gegen den Leerstand zu entwickeln.

Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, dazu:

„Über zweitausend Wohneinheiten und 1,2 Millionen Quadratmeter Bürofläche stehen in Hamburg leer. Selbstverwaltete Portale wie der Leerstandsmelder beweisen diesen Missstand eindrucksvoll. Um diesen Leerstand effektiv zu bekämpfen, wollen wir das Recht auf Wohnen in der Hamburger Verfassung verankern, wie es Bundesländer wie Berlin, Bremen und sogar Bayern vorgemacht haben. Damit bekommt Hamburg ein ganz anderes, politisches Druckmittel auf Spekulant_innen.“

Darüber hinaus wird es noch weitere Abstimmungen zu Forderungen der GJHH geben, beispielsweise zu Coffee Shops und zum Leistungsbegriff im Bildungsbereich.