Am 2. Juni findet der von Rechtsextremen ausgerufene „Tag der deutschen Zukunft“ statt, an dem 500-1000 Neonazis durch Hamburg maschieren wollen. Die GRÜNE JUGEND Hamburg forderte den Senat in ihrem offen Brief vom 16. Mai dazu auf, den HVV an diesem Tag umsonst anzubieten, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an den Gegendemonstationen und Blockaden zu ermöglichen.

Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt hierzu:

„Bis heute, zwei Tage vor dem 2. Juni, hat der Senat leider nicht auf unseren Brief reagiert. Offenbar ist es dem Senat egal, dass viele Menschen in Hamburg zweimal überlegen müssen, ob sie es sich leisten können, an diesem Tag vor Ort ein Zeichen gegen Faschismus zu setzen. Nachdem die SPD ihre Mitarbeit im „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ beendet hat, zeigt sie auch hier kein deutliches Zeichen gegen den Naziaufmarsch. Der SPD-Senat hätte die Möglichkeit gehabt, den Nazis deutlich zu zeigen, dass sie unerwünscht sind – diese Chance haben sich die Hamburger Sozialdemokraten nehmen lassen.“

Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:

„Es ist wichtig, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger am 2. Juni auf den Straßen unterwegs sind, um den Nazis deutlich zu zeigen, dass sie nicht in Hamburg, aber auch nirgendwo anders, willkommen sind. Wir rufen dazu auf, dass sich alle Menschen am 2. Juni in den Straßen Wandsbeks versammeln, um gemeinsam gegen die Nazis zu demonstrieren und ihren Aufmarsch durch zivilen Ungehorsam friedlich zu blockieren!“

Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist Teil des Hamburger Bündnis gegen Rechts, sowie dem Jugendbündnis gegen Rechts. Informationen zu den Aktivitäten am 2. Juni, finden Sie unter http://www.keine-stimme-den-nazis.org