Am Freitag, den 28. Februar, hat das Kohlekraftwerk Moorburg das erste Mal Strom in das öffentliche Netz eingespeist.

Dazu sagt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Der Bau des Kohlekraftwerk Moorburg war eine der größten Fehlentscheidungen der letzten Jahre der Hamburger Politik. Die Betriebsdauer des Kohlekraftwerks ist für 40 Jahre angesetzt und steht damit einer dezentralen Energiewende im Weg. Mit Moorburg wird so der dringende Ausstieg aus der Kohlekraft bis 2030 unmöglich gemacht. Stattdessen werden jährlich 8,5 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Da helfen auch später verhandelte Umweltauflagen nicht.“

Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt zur Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung:

„Auch auf Bundesebene werden gerade Weichen falsch gestellt. Anstatt die Energiewende weiter voranzutreiben, droht ein Rückfall in das Kohlezeitalter. Genossenschaften und Bürger_innenenergieparks wird das Leben schwer gemacht. Einen ehrlichen Einsatz gegen Fracking vermissen wir ebenfalls. Um die Energiewende zu retten, werden wir am 22. März mit vielen anderen tausend Menschen auf die Straße gehen. Wir fordern eine Klimapolitik für eine echte Energiewende!“

Am 22. März finden in sieben Städten gleichzeitig Demonstrationen unter dem Titel „Energiewende retten!“ statt, unter anderem in Hannover. Weitere Infos: http://energiewende-demo.de