Leider zeichnet sich immer noch keine Lösung für die Flüchtlinge der Lampedusa-Gruppe in Hamburg ab. Dies stößt in der GRÜNEN JUGEND Hamburg auf Unverständnis.

Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt:

„Wir begrüßen ausdrücklich die breite und bunte Solidarität, die sich in den friedlichen Protesten in der Stadt zeigt. Hervorzuheben ist beispielsweise die Initiative der Schüler_innen der Stadtteilschule am Hafen, die ihre Turnhalle für die Flüchtlinge öffnen wollen. Genau wie bei den Schüler_innen stoßen die derzeitigen Umstände in Hamburg auf unser Unverständnis. Wir verlangen eine humanitäre Lösung von Seiten des Senats.“

Während sich große Teile der Stadt friedlich mit der Lampedusa-Gruppe und ihrem Anliegen solidarisieren, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Teilen der Demonstrierenden und der Polizei.

Dazu erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir verstehen die Emotionalität in dieser Debatte und können sie auch persönlich nachvollziehen. Wir fordern dennoch alle Demonstrierenden auf, friedlich zu bleiben. Alles andere provoziert eine Eskalation – auch auf Seiten der Polizei. Damit ist niemandem geholfen. Genauso wenig halten wir aber eine „Bekämpfung“ dieser Proteste durch die Polizei, wie es die Junge Union Hamburg brachial fordert, für sinnvoll. Wir fordern beide Seiten zum Gewaltverzicht und zur Deeskalation auf.“