Als Organisation im Unterstützer_innenkreis des Bündnis „umFAIRteilen“ setzt sich die GRÜNE JUGEND Hamburg für eine stärkere Umverteilung ein.

Dazu erklärt Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Das Mantra des Sparens der letzten Jahre muss ein Ende haben. Wenn unter dem neoliberalen Deckmantel des Schuldentilgens öffentliche Ausgaben zusammengestrichen werden, leiden darunter vor allem die Schwachen der Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Gerade als junge Menschen sind wir betroffen, wenn der Sozialstaat kleingeschrumpft wird. Notwendige Investitionen in Universitäten und Schulen, in die Kinder- und Jugendhilfe bleiben auf der Strecke. Das muss enden. Wir wollen einen Staat, der aktiv seine Aufgaben wahrnimmt – und der muss ausreichend finanziert werden.“

Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:

„Staatliche Leistungen kommen allen in der Gesellschaft zu Gute. Eine Gesellschaft ohne öffentliche Institutionen ist für uns alles andere als erstrebenswert. Ein Staat kann aber nur dann wirklich Akteur sein und seine Aufgaben erfüllen, wenn er auch ausreichend finanziert wird. Daher wollen wir, dass Vermögen, Erbschaften und hohe Einkommen wieder ihren fairen Anteil zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beitragen. Eine gerechte Finanzierung nimmt die in die Verantwortung, die es sich auch leisten können. Gemeinsam mit dem Bündnis umFAIRteilen setzen wir uns für diese Sache ein und fordern vor allem die GRÜNEN auf, Mut zur Umverteilung zu zeigen.“