' Energie – Seite 2 – GRÜNE JUGEND Hamburg

Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg lehnen Gas-Fracking in Hamburg und anderswo entschieden ab.

Seit Ende letzten Jahres sind Gebiete in Harburg und Bergedorf als Aufsuchungsgebiete für Erdgasgewinnung durch die hochgefährliche und umweltbelastende Methode Gas-Fracking genehmigt. Dies beobachten wir mit großer Sorge. Warum?

Beim Fracking werden gas- und erdölhaltige Gesteinsschichten in mehreren Kilometern Tiefe durch Zufuhr von sogenanntem Frackfluid unter hohem Druck aufgebrochen, um Risse im Gestein zu schaffen, zu erhalten oder zu stabilisieren. Frackfluide sind mit Chemikalien versetzte Flüssigkeiten, die in das Bohrloch gepumpt werden. Die genaue Zusammensetzung der Chemikalien wird oft geheim gehalten. Fracking ist daher aus mehreren Gründen ein unkalkulierbarer Eingriff in unsere Umwelt. [...] 

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Nachdem Vattenfall die letzten 15 Jahre die Hamburger Lesetage gesponsert hat, will sich der Energiekonzern nun aus diesem Sponsoring zurückziehen.

Dazu sagt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir haben noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir die Unterstützung der Hamburger Lesetage durch Vattenfall fragwürdig finden. Das Sponsoring von Kultur- und Sportveranstaltungen täuscht nicht darüber hinweg, dass der Konzern eine rückständige und klimaschädliche Energiepolitik betreibt. Vattenfall hat sich immer als verlässlicher Partner der Stadt Hamburg dargestellt, doch diese Fassade bröckelt nun. Nach dem verlorenen Volksentscheid zeigt sich deutlich, dass Vattenfalls Interesse nicht in der Kulturförderung liegt. Dieses über Jahre betriebene Greenwashing hat es offensichtlich nicht geschafft, dem Konzern ein gutes Image zu verschaffen. Daher ist die Beendigung der Unterstützung der Hamburger Lesetage eine für uns bestätigende und nicht überraschende Konsequenz.“ [...] 

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Zu den am Sonntag stattfindenden Vattenfall Cyclassics erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Vattenfall versucht sich – wie jedes Jahr – bei den Bürger_innen beliebt zu machen. Während die Energiewende stockt, steht Vattenfall das Wasser bis zum Hals: Immer mehr Menschen erfahren von den schweren Folgen, die Vattenfalls Unternehmenspolitik nach sich zieht. Knapp zwei Drittel des produzierten Stroms werden durch fossile Energieträger gewonnen – lediglich ein Bruchteil kommt aus regenerativen Energiequellen. [...] 

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von Maximilian Bierbaum (21), Student, Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg und Kandidat zur Bundestagswahl

Am 22. September wird nicht nur ein neuer Bundestag gewählt. Parallel zur Bundestagswahl findet in Hamburg ein Volksentscheid statt. Bei diesem haben alle Hamburger_innen die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, ob die Stadt ihre Strom-, Gas- und Fernwärmenetze zurückkaufen soll. Von grüner Seite aus haben wir die Initiative von Anfang an unterstüzt und sind auch immer noch der Meinung, dass die Rekommunalisierung, also der Rückkauf der Energienetze, wichtig und richtig ist. Wir rufen daher auf, beim Volksentscheid mit JA zu stimmen. [...] 

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Zum Volksentscheid über den Rückkauf der Energienetze in Hamburg sind im September nach der Absenkung des Wahlalters erstmals auch 16- und 17-Jährige aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Um diese und weitere junge Wähler_innen zu informieren, will der SPD-Senat zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Jugendinformationszentrum eine Informationsbroschüre herausgeben.

Zu dieser Broschüre erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Grundsätzlich freuen wir uns, dass der Senat plant, junge Menschen über den Volksentscheid zu informieren. Es ist das erste Mal, dass auch 16- und 17-Jährige an einer Abstimmung in Hamburg teilnehmen dürfen. Der Inhalt dieser Informationsbroschüre ist aber mehr als fragwürdig – neutral informiert sie über den Gegenstand des Volksentscheid nicht. [...] 

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von Jan Sieveking, 17, Schüler

Mehr als 23 Prozent des deutschen Stroms werden heute von erneuerbaren Energien erzeugt. Längst sind Wind, Wasser, Sonne und Co. mit ihrem Anteil am deutschen Strommix an Atomkraft und Steinkohle vorbei gezogen. Die Stromerzeugung wird regionaler und Bürger_innen immer mehr zu kleinen Energieunternehmer_innen. Die deutsche Stromversorgung wandelt sich, obwohl die Merkel-Koalition- allen voran die FDP mit Philip Rösler – versucht diesen Trend aufzuhalten und die Macht vier großer Energiekonzerne zu sichern. [...] 

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Anlässlich des 2. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg 100% erneuerbare Energien und eine konsequente, soziale Umsetzung der Energiewende.

Dazu erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Die Risiken von Atomkraft sind seit Jahren bekannt. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat uns schon 1986 gezeigt, welche Folgen eine Kernschmelze hat. Die angrenzenden Gebiete sind heute noch unbewohnbar, die dort lebenden Menschen haben lanzeitige gesundheitliche Schäden davongetragen. Im Falle Fukushimas ist dies nicht anders. Trotzdem ist der endgültige Ausstieg in Deutschland von der Merkel-Koalition erst für 2022 geplant. Wir fragen uns allerdings: was ist bis 2022, kann es da nicht zu weiteren Katastrophen kommen? Wir fordern daher einen Atomausstieg deutlich vor dem jetzt angesetzten Termin! Dieser kann nur durch den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien gelingen. Die Endlagerung der großen Mengen des tödlichen und giftigen Atommülls bleibt weiterhin ungeklärt. Dazu fordern wir eine ergebnisoffene Suche nach einem sicheren Endlager.“ [...] 

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Zu den Sonntag stattfindenen Vattenfall Cyclassics erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Vattenfall versucht sich – wie jedes Jahr – bei den Bürger_innen beliebt zu machen. Während die Energiewende stockt, steht Vattenfall das Wasser bis zum Hals: Immer mehr Menschen erfahren von den schweren Folgen, die Vattenfalls Unternehmenspolitik nach sich zieht. Über zwei Drittel des produzierten Stroms werden durch fossile Energieträger gewonnen – lediglich ein Bruchteil kommt aus regenerativen Energiequellen. Unbelehrbar ist auch Vattenfalls Investitionspolitik: Das in Wedel geplante Megakraftwerk ist alles, nur keine Innovation. [...] 

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Auch dieses Jahr finden wieder die „Vattenfall Lesetage“ statt, für deren Programm massiv an Hamburger Schulen geworben wird. Kultursenatorin Barbara Kisseler hat es heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Dazu erklärt Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Vattenfall versucht sich wieder einmal beliebt zu machen. Neben den Cyclassics sind es vor allem die Lesetage, mit denen sich Vattenfall jedes Jahr im Hamburger Stadtbild präsentiert und Greenwashing betreibt. Wir finden es unhaltbar, dass der Energieriese Vattenfall mit einer groß angelegten Kampagne an Hamburger Schulen für sich werben darf. Wir wollen Schulen, die sich auch kritisch mit einem Unternehmen auseinandersetzen, das eine Mitschuld an Klimawandel und Luftverschmutzung trägt. Es sollte ein Anliegen sein, die Menschen darüber aufzuklären, dass Vattenfall nicht der nette Grundversorger von nebenan ist. Im Gegenteil: Vor dem Atomausstieg hat Vattenfall noch vehement für die Nutzung von Atomkraft argumentiert und damit Menschenleben gefährdet. Jetzt werden 80% des Stroms durch Kohle gewonnen. Lediglich 12% kommen aus regenerativen Energiequellen. Klimaschutzinteressen spielen für das Unternehmen keine Rolle. Der Profit steht im Vordergrund. [...] 

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Am morgigen Samstag findet das Schanzenfest statt. Maximilian Bierbaum, politischer Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt:

„Wir freuen uns auf ein buntes und und vor allem friedliches Schanzenfest. Wir hoffen, dass die Polizei sich ruhig und deeskalierend gegenüber allen Besucher_innen des Festes verhält. Eine übermäßige Polizeipräsenz würde die Stimmung kippen lassen. Innensenator Michael Neumann muss beweisen, dass die SPD das verstanden hat.“

Zu den Sonntag stattfindenen Vattenfall Cyclassics fährt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, fort: [...] 

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