' Umwelt – Seite 2 – GRÜNE JUGEND Hamburg

Auf ihrer letzten Landesmitgliederversammlung am Mittwoch, den 2. April 2014, hat sich die GRÜNE JUGEND Hamburg gegen die Elterninitiative G9-Jetzt-HH positioniert, die eine sofortige Einführung einer Wahlmöglichkeit zwischen dem Abitur in 12 (G8) und dem Abitur in 13 Jahren (G9) an allen Gymnasien fordert.

Dazu erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir lehnen das Anliegen der Elterninitiative G9-Jetzt-HH ab. Die Schulen haben momentan genügend damit zu tun, die letzte Schulreform umzusetzen. Die Kapazitäten für eine sofortige Umstellung auf zugleich G8 und G9 an allen Schulen sind nicht gegeben. Wir sind darüber hinaus der Meinung, dass eine Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 bereits besteht. Allen Schüler_innen steht es frei, das Abitur in 13 Jahren an einer Stadtteilschule zu erreichen. Dadurch, dass Hamburg ein Stadtstaat ist, sehen wir dies auch als realistisch an. Uns ist nicht ganz klar, warum die Elterninitiative nicht anerkennt, dass es G9 bereits an den Stadtteilschulen gibt. [...] 

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Plastik finden wir überall in unserem Alltag. Leider besonders häufig auch an Flussufern, Stränden und in Gewässern. Neben Plastiktüten und Verpackungsmaterial lassen sich mikroskopisch kleine Plastikpartikel auffinden.

Diese Kunststoffteilchen mit einer Größe von fünf Millimeter und kleiner, werden als Mikroplastik bezeichnet. In Kosmetik- und Reinigungsprodukten dienen diese Plastikpartikel als künstliche Schmirgelstoffe zum Entfernen von Schmutz oder ähnliches z.B. in Zahncremes. Sie sind zwar kaum sichtbar, jedoch sind die Auswirkungen enorm. Durch die wasserabweisenden Oberfläche von Plastik werden Schadstoffe gut aufgenommen. Kleinste Plastikteile gelangen über Meeresorganismen, die von anderen Tieren wiederum gefressen werden, so in unseren Lebensmittelkreislauf. In unserer Verdauung werden die Schadstoffe dann wieder freigesetzt und haben starken Auswirkungen auf unseren Organismus. Das bekannteste Problem ist der Einfluss von Weichmachern, das unserem Hormonsystem schadet und z.B. zu Unfruchtbarkeit sowie zu Tumorbildung führen kann. Je kleiner die Plastikpartikel sind, desto größer ist das Risiko, dass die Schadstoffe in die Organismen von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen werden. [...] 

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Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Dies ist eine immense Belastung für die Umwelt, da mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden ist.
Viele Personen haben bereits das ”Containern” für sich entdeckt, bei dem noch verwertbare Lebensmittel aus Abfallbehältern von beispielsweise Supermärkten geholt werden. Sie setzen damit ein Zeichen gegen unsere Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. [...] 

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Morgen finden in sechs Landeshauptstädten Demonstrationen gegen den Angriff der Großen Koalition auf die Energiewende statt. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen und die GRÜNE JUGEND Hamburg sind in Hannover mit dabei. Sie kritisieren die EEG-Reform der Großen Koalition und fordern eine Abkehr von fossilen Brennstoffen.

Dazu erklärt Sarah Mohrmann, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen:

„Zuerst wurden die Förderungen von Solarenergie gekürzt und der Zubau gedeckelt und nun ist die Windkraft an der Reihe. Die Bundesregierung führt neue Subventionen ein, um alte Kohlemeiler künstlich am Leben zu halten und plant gleichzeitig starke Einschnitte bei der Förderung von Windkraft an Land. Das könnte den Ausbau der kosteneffizientesten Technologie stark gefährden. Die EEG-Reform von Schwarz-Rot verhindert die Energiewende zugunsten der Interessen von Großkonzernen wie RWE, e.on oder Vattenfall. In der Vergangenheit hat sich das EEG bereits als wirkungsvolles Instrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien erwiesen und gerade in Niedersachsen wurde viel in Infrastruktur für die Onshore- und Offshore-Industrie investiert. Nun ist es wichtig, dass es weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunft gibt, damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter vorangeht und die Energiewende nicht abgewürgt wird.“ [...] 

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 Kommt mit: Demo „Energiewende retten!“ am 22. März in Hannover

Die Bundesregierung hält nicht so viel von einer Energiewende. Allen voran prescht Sigmar Gabriel vor und macht Vorschläge zur Reform des Erneuerbare Energien-Gesetz, von dem sicher viele profitieren, aber nicht die dezentrale Energiewende. Stattdessen gibt es Vorrang für die Lobby-Interessen der großen Energiekonzerne.

Das können wir so nicht durchgehen lassen. Gerade in Zeiten, in denen das Kohlekraftwerk Moorburg ans Netz geht, in denen Fracking auch in von den GRÜNEN regierten Bundesländern vorangetrieben wird und in denen sich die Katastrophe von Fukushima zum dritten Mal jährt, müssen wir auf die Straße gehen und für eine echte Energiewende streiten! [...] 

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Am Freitag, den 28. Februar, hat das Kohlekraftwerk Moorburg das erste Mal Strom in das öffentliche Netz eingespeist.

Dazu sagt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Der Bau des Kohlekraftwerk Moorburg war eine der größten Fehlentscheidungen der letzten Jahre der Hamburger Politik. Die Betriebsdauer des Kohlekraftwerks ist für 40 Jahre angesetzt und steht damit einer dezentralen Energiewende im Weg. Mit Moorburg wird so der dringende Ausstieg aus der Kohlekraft bis 2030 unmöglich gemacht. Stattdessen werden jährlich 8,5 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Da helfen auch später verhandelte Umweltauflagen nicht.“ [...] 

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Das für Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat mit Andreas Sikorski einen neuen Leiter mit dem Versprechen eines „Kurswechsels“. Das LBEG ist auch für die Erteilung von Fracking-Genehmigungen zuständig.

Dazu erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir freuen uns über die Ankündigung eines Kurswechsels im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie. Wir hoffen aber, dass sich dieser Kurswechsel nicht nur auf mehr Transparenz und Kommunikation bezieht. Wir erwarten eine Abkehr vom Fracking. Auch Frackingvorhaben, die in einem transparenten Verfahren genehmigt wurden, sind eine Gefahr für Umwelt und Natur.“ [...] 

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Auf ihrer Landesmitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch hat sich die GRÜNE JUGEND Hamburg gegen Gas-Fracking in Hamburg und anderswo positioniert.

Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt hierzu:

„Gas-Fracking ist ein starker Eingriff in die Umwelt, schadet unserer Gesundheit und ist alles andere als nachhaltig. Wer Gas-Fracking vorantreibt, ist der Überzeugung, dass wir unseren Energiebedarf auch weiter aus fossilen Energieträgern decken können. Das halten wir für falsch. Anstrengungen für Gas-Fracking sind besser in der Förderung und Effizienzmaximierung von erneuerbaren Energien aufgehoben.
Wir fordern daher ein Verbot von Gas-Fracking. Auf dem Weg dahin sollen Unternehmen die Pflicht haben, vor Erschließung oder Aufsuchung von Fracking-Gebieten eine Umweltverträglichkeitsstudie bei den zuständigen Behörden vorzulegen und genehmigen zu lassen.“ [...] 

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Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg lehnen Gas-Fracking in Hamburg und anderswo entschieden ab.

Seit Ende letzten Jahres sind Gebiete in Harburg und Bergedorf als Aufsuchungsgebiete für Erdgasgewinnung durch die hochgefährliche und umweltbelastende Methode Gas-Fracking genehmigt. Dies beobachten wir mit großer Sorge. Warum?

Beim Fracking werden gas- und erdölhaltige Gesteinsschichten in mehreren Kilometern Tiefe durch Zufuhr von sogenanntem Frackfluid unter hohem Druck aufgebrochen, um Risse im Gestein zu schaffen, zu erhalten oder zu stabilisieren. Frackfluide sind mit Chemikalien versetzte Flüssigkeiten, die in das Bohrloch gepumpt werden. Die genaue Zusammensetzung der Chemikalien wird oft geheim gehalten. Fracking ist daher aus mehreren Gründen ein unkalkulierbarer Eingriff in unsere Umwelt. [...] 

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Nachdem Vattenfall die letzten 15 Jahre die Hamburger Lesetage gesponsert hat, will sich der Energiekonzern nun aus diesem Sponsoring zurückziehen.

Dazu sagt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Wir haben noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir die Unterstützung der Hamburger Lesetage durch Vattenfall fragwürdig finden. Das Sponsoring von Kultur- und Sportveranstaltungen täuscht nicht darüber hinweg, dass der Konzern eine rückständige und klimaschädliche Energiepolitik betreibt. Vattenfall hat sich immer als verlässlicher Partner der Stadt Hamburg dargestellt, doch diese Fassade bröckelt nun. Nach dem verlorenen Volksentscheid zeigt sich deutlich, dass Vattenfalls Interesse nicht in der Kulturförderung liegt. Dieses über Jahre betriebene Greenwashing hat es offensichtlich nicht geschafft, dem Konzern ein gutes Image zu verschaffen. Daher ist die Beendigung der Unterstützung der Hamburger Lesetage eine für uns bestätigende und nicht überraschende Konsequenz.“ [...] 

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