' Gleichstellung – GRÜNE JUGEND Hamburg

 Am 05. August 2017 findet zum 37. Mal der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“ werden Hunderttausende für die Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen demonstrieren.Dazu sagt Johannes Müller, Bundestagskandidat der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Mit der Öffnung der Ehe gibt es dieses Jahr einen Anlass zum Feiern. Nach Jahren des Stillstands in Sachen LGBTIAQ*-Rechten in Deutschland ist dieses Jahr endlich ein Schritt nach vorn getan worden. Das ist nicht zuletzt Volker Beck zu verdanken, der jahrelang dafür kämpfte und mit seinem Antrag auf der Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN das Thema wieder in die Schlagzeilen brachte. Doch mit der Öffnung der Ehe ist noch längst nicht alles erreicht. Der Kampf gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft geht weiter, in der Politik und in der Gesellschaft.“ [...] 

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Unter dem Motto des CSD „Normal ist, wer Menschen achtet!“ haben wir heute für eine bunte Gesellschaft ohne Homo-, Bi- und Trans*phobie demonstriert! Mit dabei waren Anton und Lia aus dem Bundesvorstand. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gegangen sind, gut gelaunt und bunt gefeiert und so ein Zeichen gegen die Vorstellungen von Reaktionären, wie der AfD, gesetzt haben.

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Am Freitag, den 23. Januar werden Mareike Engels, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Bürgerschaftswahl und Terry Reintke MdEP Einrichtungen für Frauen und Mädchen in Hamburg besuchen. Wie steht es um Frauen in der Wirtschaft? Wie wichtig ist die offene Kinder- und Jugendarbeit? Wie sieht die Situation von sich prostituierenden, drogenabhängigen Frauen in St. Georg aus?

9.30 Uhr: Interkulturelles Frauenwirtschaftszentrum, Lerchenstraße 28a
Im Gespräch mit Christine Laufert, Projektreferentin für das Frauenwirtschaftszentrum bei Unternehmer ohne Grenzen e.V. [...] 

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Am 8. März findet wieder der jährliche Weltfrauentag statt. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ruft zum Frauen*kampftag in Berlin auf und unterstützt zahlreiche dezentrale Informationsveranstaltungen in Hamburg.

Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt dazu:

„Abgesehen von der Benachteiligung der Frau in unserer Gesellschaft freuen wir uns auch über den queerfeministischen Ansatz der diesjährigen Demonstration in Berlin. Wir müssen endlich den „Alice Schwarzer-Feminismus“ hinter uns lassen und über Zweigeschlechtigkeit hinaus denken. Wir freuen uns auf eine bunte und laute Demo in Berlin und hoffen auf interessante Gespräche an den Infoständen in Hamburg.“ [...] 

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Kurz vor dem Beginn der olympischen Winterspiele in Sotschi wächst die Kritik an dem dortigen Umgang mit sexuellen Minderheiten.

Dazu erklärt Terry Reintke, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND zur Europawahl:

„Menschenrechte hören nicht an Grenzen auf. Wir setzen uns für gleiche Rechte für alle in Europa und der ganzen Welt ein! Gerade die Situation in Russland mit der homophoben Gesetzgebung und Einschränkung der Meinungsfreiheit ist besorgniserregend, aber auch in Deutschland und der Europäischen Union gilt es weiter für gleiche Rechte und gegen Homophobie zu kämpfen!“ [...] 

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Anlässlich des Hamburger Christopher Street Days (CSD) erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Im Prinzip könnten wir unsere Pressemitteilung aus dem letzten Jahr noch einmal verschicken, denn die rechtliche Gleichstellung von Homo-, Bi- und Transsexuellen ist unter der Merkel-Koalition immer noch kein Stück weitergekommen – wenn das Bundesverfassungsgericht nicht wäre. Dabei ist es doch so einfach: anstatt darauf zu warten, dass das Bundesverfassungsgericht der eingetragenen Lebenspartner_innenschaft nach und nach die gleichen Rechte wie der Ehe zuspricht, kann man einfach die Ehe für alle öffnen. Gleiche Liebe bedeutet gleiche Rechte. In diesem Punkt sind die Zivilgesellschaft und die Rechtsprechung wesentlich weiter als die Bundesregierung, die immer noch eine Politik von vorgestern macht. [...] 

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von Christopher Zangl, Koordinator des Fachforum Queer der GRÜNEN JUGEND

28. Juni 1969, New York. In den frühsten Morgenstunden führt die Polizei in der Christopher Street in der Bar „Stonewall Inn“ eine ihrer Razzien durch. Diese willkürlichen Aktionen sind keine Seltenheit und richten sich gegen nicht-heterosexuelle Bars und deren Klientel. Gewaltanwendung ist nicht die Ausnahme.

Was jedoch als Routine gedacht war, sollte Geschichte schreiben. Zum ersten mal wurde sich der diskriminierenden Polizeiwillkür widersetzt. Die Folge waren tagelange Straßenschlachten und ein Bewusstsein nicht mehr länger die Rolle des hinnehmenden Opfer spielen zu müssen.
Im Gedenken an dieses Ereignis finden seit geraumer Zeit Demonstrationen statt, die Diskriminierung anprangern und Toleranz und Respekt gegenüber sexuellen Minderheiten einfordern. Unter der Bezeichnung „Christopher Street Day“ finden diese Demos auch bei uns statt. Mittlerweile von einem Angebot an politischen und kulturellen Veranstaltungen begleitet, nimmt die Popularität und Größe der CSDs immer weiter zu, die damit einen wichtigen Beitrag im Bemühen um mehr Toleranz leisten. Doch mit der Popularität nahm auch die Kommerzialisierung Einzug, wodurch viele Menschen das Politische vor lauter Party nicht mehr sehen können. Es wird Kritik geübt, dass der CSD zu einer einzigen hedonistischen Spaßveranstaltung verkommen wäre und überhaupt bräuchte es doch gar keinen CSD mehr, schließlich können nicht-heterosexuelle Menschen in der heutigen Gesellschaft so frei leben wie noch nie zuvor. [...] 

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von Mareike Engels (25), Studentin (Soziologie) an der Uni Hamburg, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg

Im Januar diesen Jahres ging ein #Aufschrei durch die Republik. Groß und breit wurde diskutiert, dass es nach wie vor Sexismus in unserer Gesellschaft gibt. Denn gerade am Arbeitsplatz werden Frauen häufig sexistisch belästigt. Es liegt nicht fern, dass dies auch mit den männlichen Führungsriegen in deutschen Unternehmen zusammenhängt. Doch bislang gab es dafür eigentlich nur ein Erklärungsmuster in der breiteren öffentlichen Wahrnehmung: Die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. Also wenn wir nur genug Kita-Plätze schaffen, dann würden die Frauen schon von ganz alleine aufsteigen – ganz ohne Quote, nur mit Qualifikation. Meiner Meinung nach ist diese Position an vielen Stellen falsch. [...] 

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Anlässlich des Weltfrauentages fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg absolute Gleichstellung jetzt!

Dazu erklärt Lise Känner, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Dass Männer und Frauen in unserer Gesellschaft nicht gleich behandelt werden, wissen wir schon lange. Frauen wird für gleichwertige Arbeit im Schnitt 21 % weniger bezahlt als Männern, in den Führungsetagen von Unternehmen und Politik befinden sich noch immer überdurchschnittlich viele Männer, obwohl Frauen oft besser qualifiziert sind als Männer. In Deutschland sind vorwiegend Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen und können trotz Vollzeitstelle nicht von ihrer Arbeit leben. Wir fordern: Gleichstellung jetzt! [...] 

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Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März erklärt Juliana Wimmer, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Seit im Jahr 1911 zum ersten Mal in großem Maße ein internationaler Frauentag gefeiert wurde, hat sich bereits einiges getan. Das Wahlrecht für Frauen und die rechtliche Unabhängigkeit von ihren Ehemännern sind heutzutage besonders für junge Frauen selbstverständlich. Dennoch ist der Kampf um die Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft noch lange nicht gewonnen. Was als Kampf für ein Frauenwahlrecht begonnen hat, muss solange weitergeführt werden, bis es tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit in allen Lebensbereichen gibt. Besonders beim Thema „Globale Gerechtigkeit“ gilt es, die Position der Frauen noch massiv zu verbessern. Frauen erhalten lediglich 10 % des Einkommens weltweit und besitzen nur 1% des globalen Vermögens. Dabei verrichten sie aber ca. 2/3 der unbezahlten Arbeit. Dieser Zustand ist ungerecht und muss sich dringend ändern. Wir wollen die Umsetzung von gleichen Rechten und gleichen Chancen für alle – egal welches Geschlecht.“ [...] 

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