' Queer – GRÜNE JUGEND Hamburg

 Am 05. August 2017 findet zum 37. Mal der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“ werden Hunderttausende für die Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen demonstrieren.Dazu sagt Johannes Müller, Bundestagskandidat der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Mit der Öffnung der Ehe gibt es dieses Jahr einen Anlass zum Feiern. Nach Jahren des Stillstands in Sachen LGBTIAQ*-Rechten in Deutschland ist dieses Jahr endlich ein Schritt nach vorn getan worden. Das ist nicht zuletzt Volker Beck zu verdanken, der jahrelang dafür kämpfte und mit seinem Antrag auf der Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN das Thema wieder in die Schlagzeilen brachte. Doch mit der Öffnung der Ehe ist noch längst nicht alles erreicht. Der Kampf gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft geht weiter, in der Politik und in der Gesellschaft.“ [...] 

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Unter dem Motto des CSD „Normal ist, wer Menschen achtet!“ haben wir heute für eine bunte Gesellschaft ohne Homo-, Bi- und Trans*phobie demonstriert! Mit dabei waren Anton und Lia aus dem Bundesvorstand. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gegangen sind, gut gelaunt und bunt gefeiert und so ein Zeichen gegen die Vorstellungen von Reaktionären, wie der AfD, gesetzt haben.

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Pressemitteilung der Grünen Jugend vom 01. August 2015
Thema: CSD

An diesem Wochenende findet der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto »Akzeptanz ist schulreif: Sexuelle Vielfalt auf den Stundenplan« demonstrieren Hunderttausende für die Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen. Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist dieses Jahr auch wieder vertreten.

Luisa Keßling, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt dazu:

Gleichstellungspolitik hat bei der GRÜNEN JUGEND Hamburg einen hohen Stellenwert, daher fehlen wir natürlich nicht bei der Parade zum Christopher Street Day. Wie wir schon bei der Gegendemo zu den „Besorgten Eltern“ gezeigt haben, gehört für unser Verständnis von einer offenen und toleranten Gesellschaft auch ein verantwortungsbewusst aufklärender Unterricht dazu. Denn schon früh von verschiedenen Lebensformen zu erfahren, stärkt die Akzeptanz der Kinder und verhindert diskriminierendes Verhalten.Daher ist es für uns ein wichtiges Thema, dass in der Schule nicht nur über Heterosexualität sondern auch über Homo-, Bi-, Trans*-, Inter-, und Asexualität gesprochen wird. Vielfalt statt Einfalt! [...] 

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In Hamburg haben am internationalen Tag gegen Homophobie erneut viele ein Zeichen für Gleichberechtigung & Akzeptanz gesetzt. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen. Die Grüne Jugend Hamburg fordert, in Deutschland endlich die Ehe für alle einzuführen, so wie es Irland bereits vorgemacht hat. Weiterlesen

Am Dienstag, den 12. August, veröffentlichte die sogenannte „Junge Alternative Hamburg“ einen Beitrag auf Facebook, in dem sie unseren Sprecher diffamiert und beleidigt. Sie bezeichnet ihn als „schmächtigen Schüler“, der im Internet „gerne mit seiner Homosexualität kokettiert“. Homosexualität bezeichnet die „Junge Alternative Hamburg“ als „Ideologie“, die hofiert werde. In Kommentaren, die nicht moderiert werden, sind Sätze wie „Schwachkopf, Volltrottel, Grüner“ zu lesen. [...] 

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An diesem Wochenende findet der Hamburger Christopher Street Day statt. Unter dem Motto »Grenzenlos stolz statt ausgegrenzt« demonstrieren Hunderttausende für die Rechte von Homo-, Bi-, Trans*-, Inter- und Asexuellen. Die GRÜNE JUGEND Hamburg stellt ihre Aktivitäten in diesem Jahr unter das Motto »Kein Mensch ist illegal«.

Esther Schwedler, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, erklärt dazu:

„Mit unserem diesjährigen Motto »Kein Mensch ist illegal« wollen wir auf dem Christopher Street Day einen Zusammenhang zwischen internationalen queeren Rechten, sowie Situationen wie die der Lampedusa-Flüchtlinge in Hamburg herstellen. Menschenrechte gelten für Alle, egal ob queer oder Flüchtling. Im Hinblick auf die Geschehnisse in Russland, in Uganda und an anderen Orten auf der Welt wird klar: Nicht nur die Phobie ist stark ausgeprägt, auch die Akzeptanz von queeren Menschen ist international stark gefährdet.
Wir wollen in Hamburg, einer vielfältigen Metropole, ein Zeichen setzen, dass die Ungleichbehandlung von Menschen weltweit ein Ende haben muss.“ [...] 

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Kurz vor dem Beginn der olympischen Winterspiele in Sotschi wächst die Kritik an dem dortigen Umgang mit sexuellen Minderheiten.

Dazu erklärt Terry Reintke, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND zur Europawahl:

„Menschenrechte hören nicht an Grenzen auf. Wir setzen uns für gleiche Rechte für alle in Europa und der ganzen Welt ein! Gerade die Situation in Russland mit der homophoben Gesetzgebung und Einschränkung der Meinungsfreiheit ist besorgniserregend, aber auch in Deutschland und der Europäischen Union gilt es weiter für gleiche Rechte und gegen Homophobie zu kämpfen!“ [...] 

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Anlässlich des Hamburger Christopher Street Days (CSD) erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Im Prinzip könnten wir unsere Pressemitteilung aus dem letzten Jahr noch einmal verschicken, denn die rechtliche Gleichstellung von Homo-, Bi- und Transsexuellen ist unter der Merkel-Koalition immer noch kein Stück weitergekommen – wenn das Bundesverfassungsgericht nicht wäre. Dabei ist es doch so einfach: anstatt darauf zu warten, dass das Bundesverfassungsgericht der eingetragenen Lebenspartner_innenschaft nach und nach die gleichen Rechte wie der Ehe zuspricht, kann man einfach die Ehe für alle öffnen. Gleiche Liebe bedeutet gleiche Rechte. In diesem Punkt sind die Zivilgesellschaft und die Rechtsprechung wesentlich weiter als die Bundesregierung, die immer noch eine Politik von vorgestern macht. [...] 

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von Christopher Zangl, Koordinator des Fachforum Queer der GRÜNEN JUGEND

28. Juni 1969, New York. In den frühsten Morgenstunden führt die Polizei in der Christopher Street in der Bar „Stonewall Inn“ eine ihrer Razzien durch. Diese willkürlichen Aktionen sind keine Seltenheit und richten sich gegen nicht-heterosexuelle Bars und deren Klientel. Gewaltanwendung ist nicht die Ausnahme.

Was jedoch als Routine gedacht war, sollte Geschichte schreiben. Zum ersten mal wurde sich der diskriminierenden Polizeiwillkür widersetzt. Die Folge waren tagelange Straßenschlachten und ein Bewusstsein nicht mehr länger die Rolle des hinnehmenden Opfer spielen zu müssen.
Im Gedenken an dieses Ereignis finden seit geraumer Zeit Demonstrationen statt, die Diskriminierung anprangern und Toleranz und Respekt gegenüber sexuellen Minderheiten einfordern. Unter der Bezeichnung „Christopher Street Day“ finden diese Demos auch bei uns statt. Mittlerweile von einem Angebot an politischen und kulturellen Veranstaltungen begleitet, nimmt die Popularität und Größe der CSDs immer weiter zu, die damit einen wichtigen Beitrag im Bemühen um mehr Toleranz leisten. Doch mit der Popularität nahm auch die Kommerzialisierung Einzug, wodurch viele Menschen das Politische vor lauter Party nicht mehr sehen können. Es wird Kritik geübt, dass der CSD zu einer einzigen hedonistischen Spaßveranstaltung verkommen wäre und überhaupt bräuchte es doch gar keinen CSD mehr, schließlich können nicht-heterosexuelle Menschen in der heutigen Gesellschaft so frei leben wie noch nie zuvor. [...] 

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