' Verband, Partei und Struktur – Seite 6 – GRÜNE JUGEND Hamburg

Verband, Partei und Struktur

Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) beschließt, einen Selbstverständnisprozess anzustoßen. Im Selbstverständnis halten wir unsere politischen und gesellschaftlichen Grundsätze, Visionen sowie die Leitlinien unserer Arbeit fest. Hierbei orientieren wir uns an unserer bereits bestehenden Beschlusslage, die zum Teil überarbeitet und ergänzt werden kann. Das Selbstverständnis wird durch das Schaffen eines Gesamtbilds unser inhaltliches Profil stärken und unsere Außenwirkung verbessern. Der Prozess wird von einer Projektgruppe (PG) umgesetzt, welche sich auf dem kommenden VT Aktiv gründet und selbst koordiniert. Hierzu wählt die PG zwei Koordinierende. Die Koordination muss quotiert besetzt sein. Die Projektgruppe hat darauf zu achten, den gesamten Prozess möglichst basisdemokratisch zu gestalten. Zu den Treffen der PG wird mitgliederöffentlich eingeladen, sie sind zu protokollieren und die Protokolle der Projektguppentreffen sind über den Aktivenverteiler zu schicken. Zudem sollte die PG die Basis regelmäßig über ihre Arbeit informieren und die weiteren Pläne kommunizieren. Dies kann über die regelmäßige Berichterstattung auf dem monatlichen VT Aktiv geschehen. [...] 

Weiterlesen

Zur Namensdebatte innerhalb der GAL:
Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist Teilorganisation der GAL Hamburg. Wir sind inhaltlich nicht an die Partei gebunden und können uns unabhängig von ihr positionieren.

Dennoch sind wir ein Teil der Partei und haben somit den Anspruch, uns durch unsere zwei Delegiertenplätze in den Landesausschüssen; sowie durch unser Recht, auf Landesausschüssen und Landesmitgliederversammlungen der GAL zu reden und Anträge zu stellen, in programmatische Prozesse und laufende Debatten einzubringen. [...] 

Weiterlesen

Forderungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Neuaufstellung der GAL

Einleitung

Als GRÜNE JUGEND sahen uns in der Vergangenheit viel zu oft dazu gezwungen, die GAL zu kritisieren. Dies hing zwar häufig mit der schwarz-grünen Koalition, aus der wir unbedingt unsere Lehren ziehen sollten, zusammen. Oft sind es aber auch allgemeinere Dinge, die wir kritisieren. Die GRÜNE JUGEND unterscheidet sich in vielen Punkten von der GAL, ob in der Struktur, der Debattenkultur oder den Inhalten. Mit einigen Vorschlägen, die in diesem Text dargestellt werden, machen wir selbst sehr gute Erfahrungen. Wir müssen aus all den Erfahrungen lernen – und wieder kritischer und visionärer werden. [...] 

Weiterlesen

Tom Rickers, Mitglied des Landesvorstandes der GRÜNEN JUGEND Hamburg, sagt:

„Wir begrüßen den Antrag von Christiane Blömeke, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Wir wollen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Dazu gehört eine Demokratie, in der alle mitbestimmen dürfen – auch Jugendliche. Ihnen wird durch das aktuell zu hohe Mindestwahlalter die Möglichkeit genommen, sich in die Politik einzubringen. Dabei sind gerade Schüler_innen und Auszubildende oft unmittelbar von den Entscheidungen der Politik betroffen. [...] 

Weiterlesen

Zum Ausgang der Bürgerschaftswahl sagt Simon Kuchinke, Wahlkampf-Projektgruppenleiter der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat einen erfolgreichen Wahlkampf bestritten. Mit der Absenkung des Wahlalters, der Abschaffung von Studiengebühren und generationengerechter Haushaltspolitik, konnten wir eigene Themen setzen. Unser Einsatz wurde mit dem sehr guten Abschneiden unserer Kandidatin Mareike Engels belohnt, die den Einzug in die Bürgerschaft nur knapp verpasste.“

Mareike Engels, Sprecherin und Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Hamburg ergänzt: [...] 

Weiterlesen

Zum Wahlprogramm der GAL, das am Samstag auf der Landesmitgliederversammlung der GAL beschlossen wurde, erklärt Majbritt Thögersen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat mit ihren zahlreichen übernommenen Änderungsanträgen auf das nun beschlossene Wahlprogramm der GAL Einfluss genommen. Den Großteil unserer Anträge haben wir im Vorwege erfolgreich mit der Antragskommission verhandelt oder wurden sofort übernommen.

Ein deutlicheres Bekenntnis zur Abschaffung der Studiengebühren oder die geplante Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre sind dafür nur zwei Beispiele. Außerdem konnten wir bei der LMV eine Mehrheit bei der Abstimmung um den Schnellbuszuschlag erreichen. Die GAL setzt sich nun für die Abschaffung dieses Zuschlages ein, die Linien sollen natürlich weiter fahren. Wir hoffen, dass sich die GAL auch in möglichen Koalitionsverhandlungen konsequent für diese Ziele einsetzt. Ein über Steuern finanzierter ÖPNV als langfristiges Ziel, die Absenkung des Mindestwahlalters auf 14 Jahre, sowie die perspektivische Abschaffung eines willkürlich gesetzten Mindestalters bleiben, trotz verlorener Abstimmung auf der  Landesmitgliederversammlung, weiterhin unsere Ideen für ein solidarisches und ökologisches Hamburg.“ [...] 

Weiterlesen

Die Qual der Wahl: Wie sich die GRÜNE JUGEND Hamburg zur Bürger_innenschaftswahl 2011 beteiligt

Die GRÜNE JUGEND Hamburg beteiligt sich am Wahlkampf für die GAL. Alle im Folgenden getroffenen Aussagen stehen ausdrücklich unter Vorbehalt. Sollte das Wahlprogramm der GAL in der Gesamtheit für uns nicht tragbar sein, werden wir aus dem Wahlkampf aussteigen.

Die normale Arbeit der GJHH soll durch den Wahlkampf nach Möglichkeit nicht beeinträchtigt werden. Bereits geplante Vernetzungstreffen, Seminare und Veranstaltungen dürfen dadurch nicht dominiert oder gar verdrängt werden. [...] 

Weiterlesen

Erklärungen von Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg und Emily Büning, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND zum Scheitern der Schwarz-Grünen Koalition in Hamburg.

Mareike Engels:

„Das Scheitern der Koalition in Hamburg ist die logische Konsequenz der inhaltlichen Differenzen zwischen der GAL und der CDU. Die Koalition musste von Anfang an viele Rückschläge hinnehmen, etwa die Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg direkt zu Beginn. Mit dem Bürgermeisterwechsel verlor das Bündnis zudem an Verlässlichkeit. Als GRÜNE JUGEND Hamburg haben wir uns immer wieder für eine Auflösung der Koalition eingesetzt, weil wir glauben, dass die eingegangenen Kompromisse, und dazu noch die ganzen Rückschläge, nicht ausreichend waren, um den Glaubwürdigkeitsverlust auszugleichen. Grüne Politik steht in vielen Dingen konträr zur Meinung der CDU – im letzten Wahlkampf wurde dies bei der Diskussion um Moorburg und der dahinterstehenden Energiepolitik besonders deutlich. Schwarz-Grün in Hamburg ist ein gescheitertes Experiment.“ [...] 

Weiterlesen

Die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg, Majbritt Thögersen, erklärt dazu:

„Die Auflösung der Koalition war überfällig und hätte spätestens nach dem Rücktritt Ole von Beusts geschehen müssen. Mit der Schulreform scheiterte eines der letzten überzeugenden gemeinsamen Projekte der schwarz grünen Koalition. Nach dem Neustart der Koalition unter Christoph Ahlhaus zeichnete sich die Senatsarbeit hauptsächlich durch Streitigkeiten aus. Als GRÜNE JUGEND sehen wir nicht, dass Schwarz-Grün grundsätzlich ein zukunftsfähiges Konzept ist und hoffen, dass dies jetzt auch auf breiterer Ebene verstanden wird.“ [...] 

Weiterlesen